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07.02.2018

Beate Merk will erneut in den Landtag

Beate Merk

CSU-Politikerin tritt als Direktkandidatin an

Beate Merk (CSU) soll bei der Landtagswahl in Bayern im Oktober dieses Jahres erneut als Direktkandidatin im Stimmkreis Neu-Ulm antreten. Das bestätigte der CSU-Kreisverband. Die Nominierungsversammlung findet am Samstag, 24. Februar, in der Brauereigaststätte Schmid im Roggenburger Ortsteil Biberach statt. Beginn ist um 9.30 Uhr. Die Einladungen an die Delegierten sollen noch in dieser Woche verschickt werden.

Beate Merk ist bereits seit mehr als 14 Jahren Ministerin. Die frühere Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin war im Oktober 2003 von Edmund Stoiber als Justizministerin ins Kabinett geholt worden. Dies blieb sie zehn Jahre lang, also auch unter den Ministerpräsidenten Günther Beckstein und Horst Seehofer, bis sie 2013 das Ressort wechselte und Europaministerin wurde. Im Landtag sitzt Merk seit 2008. Damals war sie als Listenkandidatin gewählt worden. 2013 trat sie erstmals als Direktkandidatin an und holte sich das Mandat mit 47,1 Prozent der Stimmen vor Karl-Martin Wöhner (SPD), der bei 20,5 Prozent lag, und Werner Weiss von den Freien Wählern. Die 60-Jährige wurde damit Nachfolgerin von Peter Schmid (CSU).

Spekulationen über eine mögliche Kandidatur der Elchingerin Katrin Albsteiger wies CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Freudenberger zurück. Die frühere Bundestagsabgeordnete habe bereits nach der Bundestagswahl 2017 erklärt, heuer für keine Kandidatur zur Verfügung zu stehen. Sie konzentriere sich auf ihre kommunalpolitischen Aufgaben als Stadt- und Kreisrätin. Albsteiger werde somit auch nicht als Spitzenkandidatin auf der Liste der Schwaben-CSU stehen, die in den nächsten Wochen festgezurrt werden soll, stellte der Landrat klar. Beate Merk habe hingegen bereits voriges Jahr angekündigt, dass sie erneut für das Direktmandat kandidiere.

Bei der Bezirkstagswahl, die ebenfalls im Oktober stattfindet, soll erneut Herbert Pressl für die CSU antreten. Bei der Wahl vor fünf Jahren hat er sich als Direktkandidat im Stimmkreis Neu-Ulm durchgesetzt. Er bekam 45,5 Prozent der Erststimmen und lag damit weit vor Sabine Krätschmer (SPD) aus Nersingen, die 19,9 Prozent der Stimmen holte. Pressl ist bereits seit 1994 Bezirksrat und war mehrere Jahre lang Fraktionsvorsitzender der Christsozialen im Bezirkstag. Der Vöhringer ist außerdem stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender und weiterer Stellvertreter des Landrats. (mru)

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