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Ausbildung

12.02.2013

Begehrte Fachkräfte ins Arbeitsleben entlassen

Ausgezeichnete Berufsschüler: (von links) Maryna Safonow, Jürgen Matheis, Anna Hönle, Lukas Schlett, Lena Kräß, Stefan Holzheu und Annina Stapel.
Bild: Alexander Kaya

Berufsschule Neu-Ulm verabschiedet knapp 100 Absolventen

Neu-Ulm Ein kleiner Schritt gegen den Fachkräftemangel: Jüngst verabschiedete die Neu-Ulmer Berufsschule 98 Absolventen ins Arbeitsleben. Bei der Feierstunde in der Aula der Schule wurden dabei außerdem acht Schüler mit besonders guten Leistungen vom stellvertretenden Landrat Roland Bürzle mit Urkunden geehrt.

Die Feier stand ganz im Zeichen der Zukunft der jungen Auszubildenden. Gleich zu Beginn betonte Schulleiter Josef Petz die Leistung, die seine Schüler erbracht haben. „Viele brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt, dafür verdient ihr unseren Respekt.“

Bildung als einziger Rohstoff in der Region

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Da Bundestagsmitglied Georg Nüßlein aus terminlichen Gründen absagen musste, oblag es dem stellvertretenden Landrat Roland Bürzle, den Absolventen auch von politischer Seite zu ihrem Abschluss zu gratulieren. In seiner Rede betonte er die Wichtigkeit der Bildung und der Weiterentwicklung für den Landkreis Neu-Ulm. „Der einzige Rohstoff, den wir hier in der Region haben, ist Bildung. Und den gilt es zu fördern.“

Dabei hatte Bürzle vor allem den drohenden Fachkräftemangel im Sinn, der in Bayern bis zum Jahr 2014 mit dem Fehlen von knapp einer halben Million qualifizierten Arbeitskräften zu Buche schlagen wird. Um den hohen Bildungsstandard weiterhin zu halten, werden deshalb rund 50 Millionen Euro in die Bildung investiert werden: „Damit wir auch in Zukunft der wirtschaftsstärkste Landkreis in Deutschland außerhalb von Metropolregionen sind,“ so Bürzle bei der eineinhalbstündigen Feier. Den angehenden Schreinern, Kfz-Mechatronikern und Kaufleuten stehe deshalb eine gute Zukunft ins Haus.

Besonders acht der Absolventen werden sich um ihre Karriere keine Sorgen machen müssen. Sie wurden für besonders gute Leistung ausgezeichnet. Zu ihnen gehörten:

Andreas Kopp,

Annina Stapel,

Lena Kräß,

Anna Hönle,

Maryna Safonow,

Stefan Holzheu,

Lukas Schlett und

Jürgen Matheis.

Der schlechteste Notendurchschnitt lag dabei bei 1,2.

Eine besondere Ehrung gab es zusätzlich für Stefan Holzheu. Aufgrund hervorragender Leistungen erhielt er den mit 50 Euro dotieren, von Roland Bürzle überreichten Regierungspreis. (agon)

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