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Tradition

04.01.2021

Beim Adventsfensterln war schwer was los

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Der Obst- und Gartenbauverein Finningen hatte seine beliebte Aktion diesmal etwas anders aufgezogen und damit viele Menschen angesprochen

Ja, das Adventsfensterln in Finningen war diesmal „ein bisserl anders“, wie Volkhard Frank zugibt. Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins war aber dennoch sehr zufrieden, denn die Aktion hat nicht nur wieder das Ortsbild bereichert, sondern auch erneut einen unter den gegebenen Umständen sehr schönen Spendenbetrag für die Kartei der Not gebracht. Das Leserhilfswerk unserer Zeitung bekommt heuer 1800 Euro.

Normalerweise ist beim Adventsfensterln an jedem Tag bis Weihnachten ein anderes schön geschmücktes Fenster zu sehen, vor dem sich dann oft viele Menschen treffen, zusammenstehen und ein wenig plaudern oder es werden vom Nikolaus Geschenke an die Kinder verteilt. Diesmal gab es sogar 31 geschmückte Fenster zu sehen, die allerdings nicht nach und nach öffneten, sondern die gesamte Adventszeit über dekoriert waren.

Volkhard Frank freut sich ganz besonders darüber, dass so viele Menschen mitmachten und vor allem ihrer Kreativität freien Lauf ließen. So gab es etwa eine Station, an der die Besucherinnen und Besucher eine schon von anderen begonnene Weihnachtsgeschichte mit jeweils zwei Sätzen fortschreiben konnten. Viele Menschen liefen abends durch den Ort und steuerten die verschiedenen Stationen an. Auch Volkhard Frank ging mit seiner Frau gerne mal spazieren, um sich einige der Fenster anzuschauen – und traf dabei etliche Leute, die es dem Ehepaar gleichtaten. Beim Adventsfensterln „light“ war also schwer was los.

Allerdings „ging es leider nicht, dass man dann gemütlich zusammensteht“, bedauert Frank. Dennoch wollte der Obst- und Gartenbauverein in Corona-Zeiten seine beliebte Adventsaktion nicht einfach ausfallen lassen, im Gegenteil: „Es ist doch wichtig, was zu machen und etwas Adventsstimmung zu verbreiten“, sagt der Vorsitzende. Normalerweise stehen an den einzelnen Stationen kleine Spendenboxen, doch diesmal bat der Verein die Menschen, einen Betrag zugunsten der Kartei der Not auf ein Spendenkonto einzuzahlen – was dann auch sehr viele getan haben. NUZ-Redaktionsleiter Ronald Hinzpeter sagte für die Spende herzlich „Danke“ und freute sich, dass wieder ein sehr ansehnlicher Betrag zusammengekommen ist. (eb)

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