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Landkreis Neu-Ulm

04.04.2019

Beim Blitzmarathon blitzte es im Kreis Neu-Ulm häufig

Am DonnerstagmMorgen um sechs Uhr ging nach 24 Stunden der siebte bayernweit stattfindende „Blitzmarathon“ zu Ende. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht für seinen Schutzbereich eine positive Bilanz.
Bild: Symbolbild: Alexander Kaya

Die Knöllchenbilanz des Polizeipräsidiums. Wo die meisten Raser erwischt wurden

Am Donnerstagmorgen um sechs Uhr ging nach 24 Stunden der siebte bayernweit stattfindende Blitzmarathon zu Ende. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht für seinen Schutzbereich eine positive Bilanz. An 136 Messstellen waren 246 Beamte im Einsatz und überwachten fast 500 Stunden lang die Geschwindigkeit der Fahrzeugführer.

Die Bilanz nach Regionen im Kreis Neu-Ulm.

Paffenhofen/Weißenhorn/Senden: Hier wurde die Geschwindigkeit an fünf Kontrollstellen gemessen. Und die Autofahrer fuhren ziemlich vernünftig. Kein Autofahrer gab so viel Gas, dass er mit einem Bußgeld im Anzeigenbereich hätte rechnen müssen. Sieben Fahrzeugführer waren dennoch zu beanstanden, wobei es sich nur um Fälle handelte, die mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von zehn bis 35 Euro geahndet werden konnten. Der Spitzenreiter war an der Kontrollstelle in Pfaffenhofen mit 23 Stundenkilometern Überschreitung außer Orts festzustellen.

Neu-Ulm: 100 Verkehrssünder wurden beanstandet. 93 überschritten die Geschwindigkeit geringfügig und kommen mit einem Verwarnungsgeld davon. Sieben Fahrzeugführer müssen jedoch mit einer Anzeige und Punkte rechnen. So wurde bei einer Lasermessung zwischen Neu-Ulm und Senden ein Fahrer mit 117 Stundenkilometern gemessen. Seine Fahrt zu einem Werkstatttermin kostet ihn 120 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister. In der Memminger Straße in Neu-Ulm wurde ein Fahrzeug mit 84 Sachen geblitzt. Ihn erwarten ein Bußgeld von 160 Euro, ein Punkt und ein Fahrverbot von mindestens einem Monat.

Illertissen: 16 Fahrer wurden beanstandet. Die Beamten sprachen zwölf Verwarnungen aus und leiteten vier Bußgeldverfahren wegen den gemessenen Geschwindigkeitsverstößen ein. Unrühmliche Spitzenreiterin war eine Autofahrerin, die am Mittwochnachmittag mit 137 Sachen bei erlaubten 100 Stundenkilometern im Bereich der Staatsstraße 2018 gemessen wurde. Ein 21-jähriger, der zu schnell bei Altenstadt unterwegs war, hatte seinen Führerschein schon Anfang des Jahres verloren. (az)

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