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Neu-Ulm

25.06.2019

Beim Kiosk im Wiley-Park gibt es jetzt wieder Erfrischungen

Wollen wieder Leben in den Wiley-Kiosk bringen: Yogathas Tharmakulasingam (links) und Oliver Radlinger.
Bild: Alexander Kaya

Der Kiosk im Wiley-Sportpark hat einen neuen Pächter. Der kocht am Wochenende Essen aus seiner Heimat.

Bei diesem Wetter muss sich der Neue keine Sorgen ums Geschäft machen: An so heißen Nachmittagen sind kühle Getränke und Eis gefragt im Wiley-Park. Und jetzt auch endlich wieder erhältlich. Vor rund einer Woche ist der Kiosk auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, der zuletzt eine ganze Saison lang leer stand, das Leben zurückgekehrt. Yogathas Tharmakulasingam heißt der neue Pächter, der künftig in den Sommermonaten den Sportlern, Spazier- und Müßiggängern im Park Erfrischungen und kleine Snacks bietet.

Wie bereits berichtet, hatte die Stadt Neu-Ulm schon vor Monaten die Bewirtschaftung des Pavillons zwischen Hochschule und Europastraße ausgeschrieben. Die vorherigen Pächter Nadja Wollinsky und Joe Roscher hatten den Kiosk nicht wieder eröffnet, nachdem die Kommune eine marode, aber schattenspendende Kastanie gefällt hatte, weil von dieser angeblich eine Gefahr für die Besucher ausgegangen sei. Der Baum ist inzwischen durch ein junges, noch sehr viel kleineres Exemplar ersetzt, dazu hat die Stadt den Kiosk renoviert, drinnen unter anderem die Elektrik und die Arbeitsplatte erneuert und draußen einen Magerrasen gesät.

Wiley-Kiosk hat einen neuen Pächter gefunden

Mehrere Interessenten hatten sich um das kleine Lokal beworben, offenbar mit ganz unterschiedlichen Konzepten. Yogathas Tharmakulasingam bekam den Zuschlag. Der 46-Jährige ist zwar kein bekannter Gastronom, am Herd kennt er sich aber aus, denn von morgens bis mittags arbeitet er werktags in einer Ulmer Großküche. Gegen 15 Uhr will er, nur bei schönen Wetter, den Kiosk öffnen. Am Wochenende schon um 11 Uhr. Abends geht es im Park bis 23 Uhr. Neben Getränken – neben Softdrinks auch Bier – verkauft er auch einfache Speisen, Currywurst, Pommes, Chicken Nuggets. Am Wochenende gebe es dann, so Tharmakulasingam, selbst gekochte tamilische Currys. Essen aus der Heimat des Pächters: Der 46-Jährige stammt aus Sri Lanka, lebt aber seit mehr als 25 Jahren im Raum Ulm.

Für Tharmakulasingam, der bei der Bewirtschaftung von Oliver Radlinger unterstützt wird, ist der Kiosk, wie er sagt, ein „Schritt nach oben“, eine Chance, eine Gelegenheit, etwas auszuprobieren. Mit dem Start im Wiley ist er zufrieden: „Alles gut“, findet er. Fast alles: Ein paar Dinge fehlten noch, Küchengeräte vor allem, und draußen, wo derzeit nur Bierbänke stehen, will er richtige Tische und Stühle aufstellen, es gebe aber noch Probleme mit dem Untergrund. Ob er auch Veranstaltungen plant, so wie die früheren Pächter? Tharmakulasingam ist für vieles offen: „Wenn jemand fragt, kein Problem.“

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