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14.05.2020

Bernd Bachmann ist Stellvertreter

Josef Ölberger
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Josef Ölberger

Dritter Bürgermeister wird Josef Ölberger

Für das Amt des Zweiten Bürgermeisters nominierte SPD-Stadträtin Regina Rusch ihren Fraktionskollegen Bernd Bachmann. Er habe 30 Jahre Erfahrung in einer öffentlichen Verwaltung und sei sehr engagiert. Dass aus den Reihen der SPD ein Kandidat nominiert wird, war zuvor bereits bekannt geworden. Doch dann kam die Überraschung: Auch SPD-Stadtrat Georg Schneider bewarb sich um das Amt. Er habe entsprechende Signale aus anderen Gruppen erhalten, wolle seine Bewerbung jedoch nicht als Kampf, sondern als Auswahl im Sinne der Demokratie verstanden wissen.

Gewählt wurde mit 18 von 31 Stimmen schlussendlich Bernd Bachmann, er ist zukünftig also der Stellvertreter von Claudia Schäfer-Rudolf. Schneider hat sechs Stimmen erhalten, Josef Ölberger ebenso – obwohl der bisherige Amtsinhaber auf eigenen Wunsch nicht mehr für diese Wahl antrat. Er wolle nach 18 Jahren als Stellvertreter etwas kürzer treten, sagte Ölberger, auch seine Kinder hätten gesagt „mach’s nicht mehr“. Doch er könne sich vorstellen, eine Position nach hinten zu rücken. Dazu wurde Ölberger dann, nominiert von den Freien Wählern, auch mit 29 Stimmen gewählt. Für dieses Amt war er der einzige Bewerber, Anton Leger winkte ab. „Wenn man mal ein bestimmtes Alter erreicht hat, dann reicht’s“, sagte Leger. Er habe aber zwölf überwiegend schöne Jahre gehabt, die er nicht missen wolle.

Neben dem Zweiten und Dritten Bürgermeister hat die Stadt Senden in Zukunft per Stadtratsbeschluss einen weiteren Stellvertreter. Diesen gibt es auch in anderen Gemeinden, beispielsweise in Roggenburg. Claudia Schäfer-Rudolf erklärte, dass es manchmal zu wenig städtische Vertreter für zu viele Termine gebe. Es sei eine Wertschätzung, etwa an Vereine, wenn möglichst oft jemand von der Stadtspitze zu Feiern komme. Nominiert von der CSU und einstimmig gewählt wurde für dieses Amt Freie-Wähler-Chef Edwin Petruch. (cao)

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