Altheim/Ulm

22.03.2017

Betrüger am Telefon

Die Polizei warnt vor falschen Polizisten in der Region.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Unbekannte geben sich bei Bürgern als Ordnungshüter aus. Was die echte Polizei rät, um sich vor den Betrügern zu schützen.

Erneut haben Betrüger versucht, sich auf Kosten anderer zu bereichern. Diesmal versuchten sie es mit ihrer Masche in Altheim (Alb-Donau-Kreis). Elf Bürger meldeten sich am Montag und Dienstag bei der Ulmer Polizei. Bei allen hatten am Montagabend Unbekannte angerufen. Diese gaben sich als Polizeibeamte aus Gerstetten aus. Sie gaben vor, aktuell zu ermitteln. Schnell gingen die Fragen der angeblichen Beamten auf das Vermögen der Angerufenen ein. Doch die Altheimer waren clever genug. Sie erkannten die unredliche Absicht der Anrufer und beendeten das Gespräch. Dann wandten sie sich an die richtige Polizei in Ulm (Telefon 0731/1880). Die ermittelt jetzt, wer hinter den dubiosen Anrufen steckt.

Erst am Wochenende hatten sich Unbekannte in Ulm am Telefon als Polizisten ausgegeben, um Geld zu ergaunern. Dort hatten sich anschließend 13 Bürger ans Präsidium gewandt. Die Ulmer waren ebenfalls nicht auf die Masche der Betrüger hereingefallen. In den vergangenen Wochen häuften sich jedoch solche Fälle. Das Polizeipräsidium Ulm gibt deshalb Tipps, wie sich Bürger vor falschen Polizeibeamten schützen können:

Die Polizei fragt Sie nicht am Telefon nach Wertsachen, ohne dass Sie zuvor eine Anzeige erstattet haben. Geben Sie daher am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

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Bewahren Sie Ruhe und gehen Sie nicht auf Forderungen ein.

Rufen Sie die 110 oder Ihre Polizeidienststelle an.

Notieren Sie sich die auf Ihrem Telefon angezeigte Nummer des Anrufers.

Prägen Sie sich möglichst Stimme und Besonderheiten der Sprache des Anrufers ein.

Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer Polizei, falls Sie Opfer eines solchen Betruges geworden sind.

Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de. (az)

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