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Ulm/Alb-Donau-Kreis/Neu-Ulm

18.10.2019

Betrüger wollen Bürger abzocken

In der Region haben Betrüger versucht, Bürger abzuzocken.
Bild: Burgi/dpa

Am Donnerstag und Freitag erhielten zahlreiche Bürger Anrufe von Betrügern. Diese gaben sich als Polizisten aus. Am Montag informiert die echte Polizei.

In mehr als 40 Fällen klingelte am Donnerstagabend bei überwiegend älteren Menschen das Telefon – und am anderen Ende waren Betrüger. Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte oder Kriminalbeamte aus. Die Telefonanrufe gingen überwiegend in der Stadt Ulm sowie im Bereich Blaustein und Blaubeuren ein. In einem Falle wollte eine Seniorin Geld und Schmuck bereit stellen. Sie rief aber zuvor noch bei der richtigen Polizei an, so dass die Betrüger leer ausgingen.

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Am Freitag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm ebenfalls eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche der falschen Polizeibeamten. Seit den Mittagsstunden gaben sich im Großraum Ulm Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. In der Nachbarstadt Neu-Ulm haben am Freitag ebenfalls Betrüger versucht, Bürger abzuzocken: Der Polizeiinspektion Neu-Ulm wurden im Laufe des Donnerstag mehrere Anrufe gemeldet. Hier versuchten es die Betrüger mit folgender Masche: Der angebliche Polizeibeamte teilte den Geschädigten beim Telefongespräch mit, es sei in der Nachbarschaft eingebrochen worden und einer der Täter hätte einen Zettel mit deren Namen und Adresse dabei gehabt. In keinem der Fälle hatte der oder die Täter allerdings Erfolg – alle Angerufenen durchschauten die Betrugsmasche und beendeten die Telefonate sofort. Dennoch wurden Ermittlungen wegen versuchten Betruges eingeleitet.

Infonachmittag am Montag, 21. Oktober, im Rathaus Ulm

Wie die Betrüger vorgehen und was man tun kann, sich zu schützen, darüber informieren Stadt Ulm und Polizei auch ganz ausführlich in einer gemeinsamen Veranstaltung am Montag, 21. Oktober. Diese findet von 16 Uhr bis etwa 17.30 Uhr im Foyer des Ulmer Rathauses statt. Kripobeamte und Beschäftigte der Prävention informieren dann in Vorträgen und im persönlichen Gespräch. Sie stehen anschließend zudem für Fragen zur Verfügung und haben Broschüren dabei, damit jeder auch zuhause seine Familie und seine Bekannten informieren kann. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. (az)

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