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Tradition

20.01.2020

Biberachs Musikkapelle beweist ihre Klangvielfalt

Beim traditionellen Neujahrskonzert bot die Musikkapelle Biberach einen Streifzug durch die Klang- und Bandbreite der Blasmusik.
Bild: Margit Kühner

Das Neujahrskonzert bot anspruchsvolle konzertante Werke. Als Gast spielte die Stadtkapelle Weißenhorn.

Als schon traditionell ist das jährliche Neujahrskonzert der Musikkapelle Biberach in Haus der Vereine zu bezeichnen. Vorsitzender Joachim Graf versprach in seiner Begrüßung einen kurzweiligen Abend ganz im Sinne guter Blasmusik. Mit am Programm beteiligt als Gastkapelle war die Stadtkapelle Weißenhorn, deren Geschichte auf mehr als 115 Jahre zurückreicht. Sie gestaltete den ersten Programmteil.

Schwungvoll wurde mit der Komposition „Prismatic Light“ begonnen, welche aus der Feder des bekannten Komponisten Alan Fernie stammt und exzellent interpretiert wurde. Dirigent Rainer Wörz und seine Musiker setzten dies mit dem ersten Satz aus „Suite from Hymn of the Highlands“ eindrucksvoll mit Solopassagen, unter anderem auch für die Klarinette, fort. Die weitere Powerballade der englischen Rockband-Queen „Who Wants to Live Forever“ gefiel dem Publikum genauso gut wie der Titel „The Walled City Suite“, ein imposantes Musikstück, das sowohl kräftige Fanfarenklänge als auch sanfte Solostellen im Flötenregister vereinte. Im Schlussstück „Music“ von John Miles, ein Klassiker der Rockmusik und auch sein größter Erfolg, gab es Musik der starken Kontraste zu hören. Die Gäste dankten anerkennend und bekamen als Zugabe mitunter auch einen zünftigen Marsch mit dem Titel „ Kreuz des Südens“ präsentiert.

Facettenreiches und anspruchsvolles Programm

Nachdem die Musikkapelle Biberach unter der musikalischen Leitung von Caroline Ulmer Platz genommen hatte, begrüßten sie die Konzertgäste mit „Fate of the Gods“. Ein hervorragendes Werk des Komponisten Steven Reineke, welches auf Geschichten der nordischen Mythologie basiert. Perfekt arrangiert für stärkere Blasorchester, herausfordernd für Musikkapellen und beeindruckend gespielt von der Kapelle Biberach. Mit „Virginia“, wurden die bewegenden Ereignisse der Kolonisation, Sklaverei und des amerikanischen Bürgerkrieges musikalisch mal in lebhafter, in kämpferischer, in friedvoller und melancholischer und schließlich in optimistisch stimmender Musik ausdrucksstark dargebracht.

Es folgte das Stück „Sandpaper Ballet“, ehe die farbenreich-schillernd musikalische Sprache von Markus Götz mit dem konzertanten Bläserstück „Adventure“ zu hören war. Abgeschlossen wurde dieses facettenreiche sowie musikalisch und anspruchsvolle, schön gelungene Neujahrskonzert mit dem energiegeladenen Medley „The Blues Brothers Revue“. Jedoch nicht ohne Zugaben und dem großen Applaus der begeisterten Zuhörer.

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