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23.06.2009

Blick in die türkisgrüne Tiefe

Senden (ahoi) - Zur "Tour de Wasserversorgung" hatte die Sendener SPD geladen.

Mit dem Fahrrad erkundeten die rund 20 Teilnehmer, angeführt von Bürgermeister Kurt Baiker und Mitarbeitern der Stadt, welchen Weg das Wasser bereits zurückgelegt hat, wenn es in den Haushalten aus den Hähnen fließt.

Gestartet wurde mit einer Führung durchs Wasserwerk nahe der Eislaufanlage, weiter ging´ s mit der Besichtigung der Brunnen, an denen das Wasser gefördert wird. Die letzte Station bildete der neu errichtete Hochbehälter in Witzighausen, der rund 3600 Kubikmeter Wasser fasst. Nicht nur Kontrollschränke und dicke Wasserrohre konnten die Besucher da in Augenschein nehmen, sondern auch einen Blick in die beiden riesigen Wasserbehälter werfen, wo ein gesamter Tagesbedarf der Stadt, inklusive etwa benötigten Löschwassers, gelagert werden kann.

Die Behälter sind nun fast zur Hälfte gefüllt, das Wasser schimmert bläulich, sobald die Deckenlampen eingeschaltet sind. 80 Liter pro Sekunde werden je nach Bedarf in die Behälter gepumpt, erklärte Dieter Settele vom Wasserwerk, Chemikalien werden nicht zugesetzt. Über den Bau des Behälters hinaus müsse die Stadt in den nächsten Jahren kräftig ins Leitungsnetz investieren, sagte Kurt Baiker. Diese Reparaturarbeiten würden noch fünf bis sieben Jahre in Anspruch nehmen. Einen Tag der offenen Tür wird es im Hochbehälter übrigens Ende Juli geben.

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