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Laichingen

14.11.2018

Bluttat von Suppingen: Verhafteter ist der Ehemann

Im Laichinger Stadtteil Suppingen ist eine 30-jährige Frau tot aufgefunden worden.
Bild: Ralf Zwiebler, dpa

Die Polizei hat Gerüchte bestätigt, die seit einiger Zeit kursieren. Doch vieles andere ist noch unklar.

Die Ermittler im Fall der getöteten 30-Jährigen in einem Bauernhaus in Suppingen bestätigen jetzt, was wie berichtet bereits gerüchteweise kursierte.

Die Ermittler nahmen einen Verdächtigen fest. Er steht in dringendem Verdacht, seine Ehefrau getötet zu haben. Er wurde dem zuständigen Richter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ Haftbefehl gegen den 40-Jährigen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Ehemann am Freitagabend mit dem Bus von Laichingen nach Suppingen gefahren sein.

Laichingen-Suppingen: Ehemann soll seine Frau getötet haben

Nach einem mehrstündigen Aufenthalt soll er den Teilort wieder verlassen haben. Er soll einen Rollstuhl dabei gehabt haben. Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen der Tat laufen weiterhin „auf Hochtouren“, wie die Beamten mitteilen. Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützen die Ulmer Ermittler bei der Spurensuche in der Nähe des Tatortes. Auch einen Polizeihubschrauber setzten sie dazu ein. Unter Beteiligung von Spezialisten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg werten die Kriminalisten die Spuren und Hinweise mehrerer Zeugen aus. In einem Aufruf an Zeugen hatten die Ermittler am Montag darum gebeten, Gegenstände oder Kleidung zu melden, an denen Blutspuren zu sehen sind.

Damit wollen die Ermittler den Täter überführen, den genauen Tatablauf rekonstruieren und andere Tatumstände herausfinden. (az)

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