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Senden

28.11.2018

Bögge bekommt keinen externen Pressesprecher

Raphael Bögge hat eine PR-Frau angeheuert, die von München aus für Senden spricht. Doch länger wird er sie nicht halten können.
Bild: Horst Hörger

Der Sendener Bürgermeister hätte gerne eine Münchnerin für seine Pressearbeit angestellt. Doch die Stadträte machen da nicht mit.

Raphael Bögge bekommt keinen externen Pressesprecher fürs Rathaus: Der Hauptausschuss erteilte dem Wunsch der Verwaltung, die städtische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fürs Jahr 2019 an einen externen Anbieter abzugeben, am Dienstag eine Absage.

Die Räte waren mit dem Vorgehen in Senden nicht zufrieden

Nachdem der frühere Pressesprecher Jörg Portius gekündigt hatte, stellte Bögge zum Oktober, wie berichtet, die PR-Beraterin Heike Harenberg aus München ein. Diese macht seitdem die Pressearbeit für das Rathaus – zunächst bis zum Jahresende befristet. Bögge erhoffte sich, dass der Stadtrat ihm danach genehmigt, die Stelle mit Harenberg zu besetzen. Doch die Räte machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Bereits als herauskam, dass Bögge eine Münchnerin für den Job engagiert hat, zeigten sich die Räte nicht begeistert – vor allem, weil sie nichts davon wussten.

Kostenpunkt wären dem Antrag nach stolze 49000 Euro gewesen. Er bezweifle, „dass da so viel Pressearbeit zu leisten ist“, sagte Grünen-Stadtrat Heinz-Peter Ehrenberg. Eine Vergabe nach außen verkompliziere die Arbeit, meinte Claudia Schäfer-Rudolf (CSU). Nur der Bürgermeister stimmte für den Antrag. (ahoi, cao)

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