Newsticker

Auseinandersetzungen bei Protesten gegen die Corona-Politik in Rom
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Bögges Vorwürfe müssen ins Protokoll

Beschluss

06.02.2015

Bögges Vorwürfe müssen ins Protokoll

Zahlen werden nachgereicht

Im Streit um angebliche haushaltsrechtliche Verfehlungen seines Vorgängers Kurt Baiker muss der Sendener Bürgermeister Raphael Bögge seine Behauptungen und die von ihm genannten Zahlen im Sitzungsprotokoll dokumentieren. Dazu ist er jetzt durch den Beschluss des Stadtrates gezwungen worden.

Manfred Frisch von den Freien Wählern hatte dies beantragt und dafür die Unterstützung aller anderen Stadträte bekommen. Nur Bögge selbst hatte in der jüngsten Sitzung dagegen gestimmt, dass er sowohl die von ihm vorgetragenen Zahlen als auch sein Redemanuskript mit den erhoben Vorwürfen ins Protokoll der Dezember-Sitzung des Stadrates nachträglich aufnehmen muss.

Bögge hatte in dieser Sitzung die Finanzpolitik seines Vorgängers ebenso ausführlich wie massiv kritisiert und Baiker vorgeworfen, er habe getäuscht, getrickst und geschönt. Als Beleg dafür hatte er eine Vielzahl von Unstimmigkeiten vorgetragen, die allerdings im Protokoll zu dieser Sitzung nicht verewigt worden waren. Dies muss Bögge nun nachholen.Weshalb er gegen den Antrag stimmte, verriet Bögge nicht. (rost)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren