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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland

26.07.2010

Böse Pfütze

Morgenstund hat Gold im Mund. Das ist ja noch schöner - oder dieser englische Sinnspruch: Der frühe Vogel frisst den Wurm. Kein Wunder, bei all diesen Regenpfützen.

Die Natur regt sich wieder. Blitz, Donner und Kälteeinbruch, haben wir das verdient? Die Feuchteskälte nach diesem langen Winter. Schon vergessen die afrikanische Hitzewelle? Ach, haben wir da schön gestöhnt, und noch besser geschwitzt.

Wer jetzt ein Eis schlotzt, träumt wieder vom Sommer, der momentan ganz gewaltig auf Eis liegt. Wie immer umgeben sich die Wetterfrösche mit eisigem Lächeln und verweisen freundlich aufs nächste Wochenende. Die Devise gilt: Regenschirme gut geölt, Kapuzen griffbereit. Mein Biowetter ist das nicht, doch Mut: Und vielleicht kommt ja alles doch ganz anders. Gestern gab's ja schon wieder sonnigen Auftrieb.

Auch Open Airs sind wetterfühlig. Wer sich am Wochenende im Trommelregen verloren fühlte oder verirrte, hat guten Grund, heute für seine Umgebung etwas zu tun. Feuchte Socken sind Schnee von gestern. Auch das Gras in der Bundesfestung Ulm "Beim Alten Fritz" trocknet wieder. Beim nasskalten Fußmarsch via Hinterbühne auf diesem halb verregneten Afrika-Festival konnte sich der geneigte Besucher dennoch über etwas freuen. Afrikanische Weisheiten säumten in regensicherer Klarsichtfolie verpackt den Pfad entlang der alten Schießscharten. "Wer den Weg verliert, lernt ihn kennen". Diese Touareg-Erkenntnis ist natürlich eine jahreszeitlich völlig unabhängige Übung.

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