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18.06.2009

Bühne frei für die Handwerker

Ulm Die Spielzeit 2008/2009 läuft noch, dennoch beginnt am kommenden Montag bereits die Sanierung des Theaters Ulm mit den vorbereitenden Maßnahmen im Außenbereich, die eigentlichen Arbeiten beginnen eine Woche später. "Es wird eine gigantische Herausforderung", sagt Theater-Verwaltungsdirektor Detlef Lehmbruck. "Aber wir sind dankbar, dass die Stadt Ulm so viel Geld zur Verfügung stellt und dass wir für die Sanierung nicht schließen müssen". Im Vorfeld war um die Sanierung oder den Neubau des Theaters Ulm heftig diskutiert worden, am Ende der Debatten stand der Beschluss, das Theater in einer Weise zu sanieren, die es für die nächsten 20 Jahre fit machen soll.

2,85 Millionen Euro sollen in wenigen Wochen verbaut werden - der diesjährige Sanierungsabschnitt wird bis zum 12./13. September fertig sein. 16 Firmen werden beteiligt sein. Trotz der anstehenden Sanierung werden die Werkstätten im Theater weiter arbeiten können. Sorgen bereite der Lastenaufzug, sagt Lehmbruck, da er zunächst auf jeden Fall für die Bühnentechnik noch benötigt wird, irgendwann aber ausschließlich für die Sanierung gebraucht wird.

Elektrik und Sanitäranlagen werden erneuert

Der diesjährige Sanierungsabschnitt bringt dem Theater Ulm eine totale Erneuerung der Stromversorgung, eine neue, zukunftsweisende Mittel- und Niederspannungsanlage soll entstehen. Daneben sind sanitäre Anlagen und Heizkörper von der Sanierung betroffen, was Arbeiten in den WC-Anlagen, in den Büros, in der Maske und den Garderoben nötig macht. Ein neuer Kopierraum und eine Teeküche werden entstehen, nach Brandschutzvorschriften dürfen nach der Sanierung die im Theater benötigten Waschmaschinen und Trockner nicht mehr auf den Gängen stehen, sondern für sie muss ein Raum geschaffen werden.

Bühne frei für die Handwerker

Eine Arena für das Podium

Auch das Podium ist betroffen - hier soll das Publikum in der neuen Spielzeit die Stücke auf einer Art Arena-Bühne erleben können, die von den Sitzen kreisförmig umgeben sein wird - eine Herausforderung für die Schauspieler, da sie von allen Seiten sichtbar sein werden.

Der Sanierungsabschnitt der nächsten Spielzeit wird noch deutlich umfassender sein, dann sollen etwa 3,3 Millionen Euro verbaut werden. Am Ende aller Arbeiten hofft Detlef Lehmbruck, dass das Haus auch barrierefrei sein wird. Er ist mit der Lösung, die Sanierung in mehreren Schritten zu machen, sehr zufrieden: "Die Alternative wäre die Schließung des Hauses für ein oder zwei Jahre gewesen", weiß er.

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