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02.07.2010

Bypass gegen Verkehrsinfarkt

Weißenhorn Berufspendler, die in der Früh von Weißenhorn auf die Autobahn 7 in Richtung Ulm fahren müssen, können aufatmen: Seit dem späten Donnerstag ist der sogenannte Bypass am östlichen A 7-Kreisel bei Illerberg für den Verkehr freigegeben. Durch die zusätzliche Spur müssen sich Autofahrer nicht mehr am Ringverkehr anstellen, sondern können direkt in die Auffahrtsrampe einfädeln.

Der Bypass ist nach Ansicht von Experten ein wirksames Heilmittel gegen den morgendlichen Verkehrsinfarkt an dieser Stelle. Bislang war es keine Seltenheit, dass sich gerade im Berufsverkehr vor dem östlichen Kreisverkehr Staus bildeten, die fast bis nach Weißenhorn reichten. Damit soll nun Schluss sein, weil zumindest ein Teil der aus Weißenhorn kommenden Verkehrsteilnehmer zügiger abbiegen können.

Gekostet hat die Extra-Spur laut Tobias Ehrmann vom Staatlichen Bauamt in Krumbach 165 000 Euro, die sich Bund und Landkreis teilen. Da wegen der Bauarbeiten die Autobahnzufahrt komplett gesperrt werden musste, hat das Bauamt gewissermaßen die Gelegenheit beim Schopf gepackt und gleich die ramponierten Fahrbahnen zwischen und in den Kreiseln frisch asphaltiert. Kostenpunkt: 105 000 Euro.

Beim Bypass-Bau wurde zudem zwischen den A 7-Auf- und Abfahrtsrampen eine Verbindung geschaffen. Das kleine Sträßchen erlaubt es beispielsweise Räumfahrzeugen, auf den Rampen zu wenden, ohne den Verkehr zu behindern. Für andere Verkehrsteilnehmer ist das Verbindungsstück allerdings gesperrt.

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Laut Bauoberrat Ehrmann fehlen derzeit noch die Verkehrsschilder, auf denen der neue Bypass abgebildet ist. Die Tafeln sollen in den kommenden Wochen aufgestellt werden.

Der Bypass hätte eigentlich schon längst verwirklicht werden können. Allerdings war es bei der Beschlussfassung im Neu-Ulmer Kreistag zu Verzögerungen gekommen, weil die Freie Wähler-Fraktion eine andere Vorstellung von der Radweg-Führung hatte. (kr)

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