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20.11.2019

CDU will „Flatrate“ für den Nahverkehr

Fraktion lehnt 365-Euro-Ticket ab

Über Ländergrenzen hinaus, will die Ulmer CDU den Nahverkehr der Zukunft regeln. Wie die Fraktion der CDU im Ulmer Gemeinderat in einem Antrag an Ulms OB Gunter Czisch schreibt, liege die mobile Zukunft der Region in gemeinsamen Anstrengungen der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm. Ein gemeinsames Tarifgebiet in Ulm, Neu Ulm und den Landkreisen Neu-Ulm und Alb-Donaukreis sei unabdingbar für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Mobilitätskonzept.

Ein auch im aktuellen Mobilitätsgutachten als unzureichend und kaum wirksam bezeichnetes 365 Euro-Ticket im Ding-Gebiet ist nach Meinung der Fraktion nicht die Lösung und belaste die städtischen Haushalte über Gebühr. Innovation und Nachhaltigkeit liegt demnach in qualitativen Verbesserungen des ÖPNV und einem nachhaltigen Modalsplit in allen Formen der Mobilität. Ausbau der Fahrradinfrastruktur, Stärkung des Fußgängerverkehrs und Angebote für nachhaltige individuelle Mobilitätsformen mit E-und Wasserstoffmobilität weisen in die richtige Richtung. Im Zentrum stehe ein leistungsfähiger und innovativer ÖPNV, kein kostenfreier oder unterfinanzierter.

Deswegen beantragt die Fraktion deswegen die Prüfung der Schaffung einer Mobil-Flat in einem einheitlichen Tarifgebiet für die Region.

Das bedeute: ÖPNV, Carsharing und Bike-Verleih in Händen der SWU in einem Verbund zu einem Preis für alle Bürger des Oberzentrums Ulm. (az)

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