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Elchingen

27.10.2017

Carrera-Cup: Rennen der Traumautos im Maßstab 1:24

Im Konstantin–Vidal–Haus in Elchingen treten die kleinen Flitzer gegeneinader an. Gesteuert werden sie von Hobbyfahrern.
Bild: Andreas Brücken

Zum zweiten Mal organisieren die Mitglieder des Gewerbeverbands Elchingen den Carrera-Cup. Nicht immer ist die Geschwindigkeit ausschlaggebend dafür, wer gewinnt.

Ferrari, Porsche und auch eine Corvette sind am kommenden Wochenende im Konstantin–Vidal–Haus on Oberelchingen zu sehen. Angetrieben werden die Fahrzeuge jedoch nicht durch PS strotzende Maschinen, sondern durch leise surrende Elektromotoren mit gerade einmal 18 Volt – denn die Traumwagen im Maßstab 1:24 bewegen sich auf einer Carrera-Rennbahn.

Mitorganisator Sven Nothdurft vom Gewerbeverband Elchingen hat für den zweiten Carrera–Cup insgesamt 55 Meter Schienenmaterial zusammengebaut: „Elchinger und Nicht-Elchinger, Routiniers und Anfänger sind herzlich willkommen.“ Maximal 25 Teams sollen mit jeweils vier Fahrern gegeneinander antreten. Ausgearbeitet wurde der Parcours übrigens schon lange vor dem Aufbau an einem dreidimensionalen Computermodell, wie Nothdurft erklärt. Durch die Animation haben die Veranstalter darauf geachtet, dass jeder Fahrer den idealen Überblick über die Rennbahn behält.

Streckenposten, auch Einsetzer genannt, helfen, falls eines der Modellfahrzeuge aus der Kurve geschleudert werden sollte. Das sei ein Fahrfehler, der meistens bei Anfängern vorkomme, die die Geschwindigkeit der kleinen Flitzer unterschätzten, erklärt Nothdurft und fügt hinzu: „Wenn der Wagen aus der Spur fliegt, geht durch das Einsetzen viel Zeit verloren.“ Deshalb hatten auch schon die bedächtigeren Teams gewonnen, die weniger auf Spitzengeschwindigkeiten als auf kontrolliertes Fahren geachtet hatten.

Das Gewinnerteam auf der Wettbewerbsbahn darf am Sonntag schließlich den Wanderpokal mitnehmen. Doch soll die Veranstaltung nicht zuletzt ein Spaß für alle Besucher sein, betont Nothdurft. So steht neben der Wettbewerbsstrecke auch noch eine kleinere Rennbahn für Fahranfänger zur Verfügung. Für drei Euro können Hobbyfahrer eine Lizenz erstehen und die Miniflitzer für zehn Minuten auf die Bahn schicken. Doch nicht die Geschwindigkeit, sondern das Glück entscheidet auf der Hobbybahn – unter allen Teilnehmern werden Preise ausgelost, die von zahlreichen Sponsoren gespendet wurden. (anbr)

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