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Neu-Ulm

12.05.2016

Container für die Christoph-Probst-Realschule

An der Neu-Ulmer Christoph-Probst-Realschule sollen vier Conatiner aufgestellt werden.

Schülerzahl ist deutlich angestiegen – und jetzt sollen auch Asylbewerber auf die Mittlere Reife vorbereitet werden.

An der Neu-Ulmer Christoph-Probst-Realschule sollen vier Conatiner aufgestellt werden, um der deutlich gestiegenen Schülerzahl Herr zu werden. Das hat der Kreis-Bauausschuss in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Der Haken daran: Derzeit kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, wann die metallenen Klassenzimmer geliefert werden können: Der Markt für Container ist im Moment leer gefegt.

Die Schule in Neu-Ulms Süden, der vor geraumer Zeit sogar die Schließung drohte, hat sich gemausert: Die Schülerzahl ist binnen zehn Jahren von 416 auf 634 angestiegen, die Klassenzahl nahm von 15 auf 25 zu. Die Patzverhältnisse sind alles andere als ideal – praktisch alle Räume sind belegt, sogenannte Ausweichräume für differenzierten Unterricht gibt es nur zwei, drei wären notwendig. Die Platznot verschärft der Umstand, dass im kommenden Schuljahr „Sprint“ beginnt – Sprachförderung intensiv für Asylbewerber und Migranten, die einen Realschulabschluss machen könnten, aber nur über rudimentäre Deutschkenntnisse verfügen.

Schnelle Linderung der Raumnot sollen Container bringen. Die sollen vorerst so lange stehen bleiben, bis sich die „Realschulsituation im Landkreis“ geklärt hat. Will heißen: Bis feststeht, ob die Sendener Wirtschaftsschule in eine Realschule umgewidmet wird. Sollte das der Fall sein, so würde nach Prognosen des Landratsamtes die Schülerzahl der Probst-Schule um etwa ein Drittel schrumpfen. Derzeit besuchen rund 200 Jugendliche aus Senden die Neu-Ulmer Realschule. Um an die Mangelware Container zu kommen und um zeitintensive Ausschreibungen zu umgehen, soll jetzt sozusagen der kleine Dienstweg beschritten werden. Die Kreisverwaltung soll Möglichkeiten ausloten, wie die Container, die noch in Illerzell am Illertalgymnasium stehen, ohne große Umwege zur Christoph-Probst-Realschule expediert werden können. Anfragen beim Container-Vermieter wurden bereits gestellt – eine Antwort steht noch aus. (kr)

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