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Kreis Neu-Ulm

15.09.2020

Corona-Warnwert in Kreis Neu-Ulm überschritten: Zwei Klassen in Quarantäne

Dauerhafte Maskenpflicht für Schüler droht.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Eine Kita-Gruppe aus Neu-Ulm und mehrere Lehrer sind in Quarantäne. Welche Folgen die Entwicklung der Corona-Infektionszahlen hat und haben könnte.

Eine Schulklasse in Neu-Ulm, eine weitere in Elchingen, einige einzelne Lehrkräfte sowie eine Kita-Gruppe in Neu-Ulm befinden sich als Coronavirus-Kontaktpersonen in Quarantäne. Zudem hat der Kreis Neu-Ulm am Dienstag knapp den bayerischen Frühwarnwert überschritten. So liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis aktuell bei 37 pro 100.000 Einwohnern, wie das Landratsamt bekannt gibt. Als Frühwarnwert gelten 35 Fälle pro 100.000 Einwohner.

 

Nach Angaben einer Behördensprecherin gibt es dennoch keinen Grund zur Beunruhigung, einschränkende Maßnahmen seien nicht geplant. Der Öffentliche Gesundheitsdienst beobachte das Infektionsgeschehen aufmerksam und ermittle Kontaktpersonen, um Infektionsketten zu unterbrechen.

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Hotspots oder größere Cluster gebe es bisher nicht, die Neuinfektionen gingen vor allem auf Reiserückkehrer und Folgeinfektionen sowie auf private Feiern zurück. Des Weiteren gebe es aktuell keine Meldung zu Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen. Auch im Bereich der Schulen und Kindergärten sei im Moment kein übermäßiges Infektionsgeschehen zu beobachten.

Coronavirus im Landkreis Neu-Ulm: Alten- und Pflegeheime nicht betroffen

Ob doch noch strengere Maßnahmen eingeführt werden, hängt vom Verlauf des Infektionsgeschehens sowie der Sieben-Tage-Inzidenz ab. Das Landratsamt steht mit den übergeordneten Behörden sowie dem Schulamt in Kontakt. Wie berichtet, könnte für Schüler ab Klasse fünf mit Beginn der kommenden Woche eine dauerhafte Maskenpflicht am Sitzplatz eingeführt werden. Die entsprechende Entscheidung fällt in den nächsten Tagen.

Aktuell sind im Landkreis 62 Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion gemeldet. (az)

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