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Ulm

26.01.2020

Coronavirus: Chinesisches Fest in Ulm aus Angst abgesagt

Auch an der Charité Berlin Mitte wird das Coronavirus erforscht.
Foto: Christophe Gateau/dpa

Auch in Ulm grassiert die Sorge, der Erreger könnte sich ausbreiten.

Am Samstag hat nach dem chinesischen Kalender das Jahr der Ratte begonnen – das wollten der Chinesische Verein für Süddeutschland, die chinesische Schule Ulm sowie ein Verein chinesischer Schüler und Lehrer am Sonntag mit einem Fest im Haus der Begegnung in Ulm feiern. Doch die Veranstalter sagten das chinesische Neujahrsfest kurzfristig ab. Rund 50 Menschen, die zum Haus der Begegnung gekommen waren, mussten wieder nach Hause geschickt werden. Grund für die Absage sei die zunehmende Gefahr, die neuen Viren zu verbreiten, erklärte Shanshan Liu Schiele. Die Ulmerin leitet die chinesische Schule in der Stadt und ist Vorsitzende des Chinesischen Vereins für Süddeutschland. Mitarbeiter warteten am Sonntag am Haus der Begegnung, um Gäste zu informieren, die die Veranstalter nicht rechtzeitig erreichen konnten.

In China verbreitet sich derzeit das neue Coronavirus rasant; es ist wohl auf einem Tiermarkt auf Menschen übergesprungen und überträgt sich einer britischen Studie zufolge relativ rasch von Mensch zu Mensch. Von der Lungenkrankheit sind nach chinesischen Medienberichten um die 1800 Menschen betroffen, 55 sollen verstorben sein. Auch in Europa ist der Erreger mittlerweile aufgetaucht. (mase/dpa)

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