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Elchingen

20.11.2020

Daniel Bürger aus Thalfingen kocht im ZDF bei "Die Küchenschlacht"

Daniel Bürger, Eventmanager aus Ulm, kocht im ZDF bei der TV-Sendung "Die Küchenschlacht" im Fnale der Champions League.
Bild: Bürger/Küchenschlacht

Plus Aktuell läuft im ZDF die Champions Week der TV-Kochshow "Die Küchenschlacht". Daniel Bürger aus Thalfingen hat es ins Finale geschafft. Und dann?

Eine wirkliche Leibspeise, die er gerne kocht, habe er nicht. "Ich mag es, wenn es asiatisch angehaucht ist. Mit Curry, viel Gemüse, Crunchy-Fisch-Sachen - so diese Kombination." Daniel Bürger aus Ulm ist hauptberuflich in einer Eventagentur tätig, er ist aber auch "leidenschaftlicher Hobby-Koch", wie sagt. Diese Woche - auch noch am heutigen Freitag (20. November, 14.15 Uhr) - kämpft er im ZDF in der TV-Sendung "Die Küchenschlacht" um die Krone in der "Champions Week" - ob es am Ende reicht?

Seine Liebe zum Kochen hat sich schon früh entwickelt: "Mit sieben oder acht Jahren habe ich immer bei der Oma reingeschaut. Ein ganz normaler Topfgucker", sagt der heute 36-Jährige. Mittlerweile leitet der ausgebildete Technische Produktdesigner eine Ulmer Eventagentur, wo er seine Liebe ausleben kann. So organisiert er Veranstaltungen wie so genannte "Street Food Events", bei denen außergewöhnliches Essen im Vordergrund stehen.

Daniel Bürger will das erste Ulmer "Winterwunder" in der Friedrichsau organisieren

Am vergangenen Schwörwochenende stellte er beispielsweise das "Picknick in der Au" nahe der Biergärten Teutonia und Liederkranz in der Friedrichsau auf die Beine: "Köstlichkeiten mit Musikuntermalung" war das Motto. Quasi an der selben Stelle sollte ab Dezember auch das erste Ulmer „Winterwunder“ über die Bühne gehen. Doch Corona-bedingt ist das Event erst einmal aufgeschoben. Vielleicht klappe es - je nach Einschränkungen - noch im Januar, sagt Bürger. Bis dahin werden an Sonntagen aus den Food-Trucks auf dem Parkplatz des Großmarkts Metro in der Neu-Ulmer Borsigstraße Burger und Co. zum Mitnehmen serviert.

Bei seinem Auftritt im ZDF, der bereits im September aufgezeichnet und diese Woche ausgestrahlt wurde, werden vermutlich in der Herstellung etwas aufwendigere Speisen serviert: Von Montag bis Donnerstag standen folgende Gerichte auf dem Menü:

  • Tag 1: Rote-Bete-Taschen mit Kürbis-Füllung, falschen Jakobsmuscheln von Kräuterseitlingen, Chili-Vanille-Sud und Feldsalat. Das Rezept gibt es hier.
  • Tag 2: Blumenkohl-Bacon-Safran-Gröstl mit kross gebackener Garnele, süßsaurem Kokossud und knusprigem Kataifi-Crunch. Das Rezept dazu finden Sie hier.
  • Tag 3: Getrüffelte Geflügel-Dattel-Praline im Sesammantel mit sautiertem Blattspinat und Tomatenpesto. Das Rezept hierzu gibt es hier.
  • Tag 4, Halbfinale: Kalbsstielkotelett mit Walnuss-Gremolata, Blätterteig-Schwarzwurzel-Lauch-Türmchen, Schwarzwurzel-Chips und Radieschen-Dip. Das Rezept finden Sie hier.

Woche für Woche treten sechs Hobbyköche gegeneinander an, jeden Tag fliegt ein Kandidat aus der Runde. Am heutigen Tag 5 der "Champions Week" steht das "Finale" an. Bürger kocht dann Crépinette von Steinbutt und Garnele, garniert die französische Spezialität mit Krustentierschaum und serviert dazu getrüffelten Lauch sowie Schmelzkartoffeln. Das Menü wurde vom späteren Juror vorgegeben, der über den Gewinner der Woche entscheidet. Sein Gegner ist der 22-jährige Simon Maus aus Eichstätt.

Die Gerichte werden wie bei "Die Küchenschlacht" üblich von einem Juror, einem Koch der Extraklasse, bewertet. Bürger überstand schon die Bewertungen von mehreren Sterneköchen, unter anderem von:

  • Mario Kotaska,
  • Ali Güngörmüş,
  • Ralf Richter und
  • Christoph Rüffer.
  • Der Finaljuror heute ist Thomas Martin.

Für den 36-Jährigen, wohnhaft in Thalfingen, ist es zwar der erste Auftritt vor der Kamera. Doch beinahe wäre schon einmal im Fernsehen gelandet. Im Mai 2019 schaffte er es bei der TV-Sendung "The Taste" von Sat.1 im Casting unter die besten 48, fürdie Show reichte es aber nicht.

Ganz anders jetzt im ZDF. Das TV-Format kannte er bislang nur vom Sofa. Seine Frau habe ihn dann aber angemeldet. "Ich hätte nie gedacht, dass es soweit kommt", sagt er. Jetzt steht er im Finale. Sollte er gewinnen, kommt Bürger in die nächste Runde im Kampf um den Jahressieg. Dem Gewinner dort winken 25.000 Euro.

Daniel Bürger bei "Die Küchenschlacht": So empfand der Ulmer seinen Auftritt im TV

Egal, wie es ausgeht, das Erlebnis und "die bisschen Sendezeit" hätten sich auf alle Fälle gelohnt, sagt Bürger mit einem Lächeln. Vor allem: "die Erfahrung mal vor der Kamera zu stehen" - und unter Zeitdruck ein ganzes Menü kochen zu müssen. Nervös sei er natürlich gewesen. "Der erste Tag ist immer der schlimmste." Doch von Tag zu Tag habe sich die Aufregung immer mehr gelegt. Man werde mit Umgebung vertrauter.

Aber auch die "richtigen" Bewertungen der Juroren seien für ihn eine "coole Anerkennung". Zwar würden seine Freunde immer sagen, dass es sehr gut schmeckt. Wenn das aber auch ein Sternekoch behaupte, "dann kann man damit etwas anfangen". Überhaupt sei die Stimmung hinter den Kulissen beim ZDF "sehr fürsorglich" gewesen. Auch die Juroren seien "super nett" gewesen.

Eine Karriere als TV-Koch kann sich der frühere Eishockeyspieler in Ulm und Senden zwar nicht vorstellen. Sollte sich aber die Möglichkeit ergeben, wäre ein eigenes Restaurant in Ulm oder ähnliches durchaus denkbar. "Wir halten Augen und Ohren offen", sagt er. Wegen der Einschränkungen sei der aktuelle Zeitpunkt allerdings eher etwas schwierig, dank seines Auftrittes im TV wäre er hingegen ganz gut geeignet.

Alle Infos und Videos rund um die TV-Kochshow "Die Küchenschlacht" im ZDF finden Sie hier.

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