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Weißenhorn

07.08.2020

Darum erhält die Weißenhorner Firma Ritter den Innovationspreis

Preisverleihung: (von links) Bundestagsmitglied Britta Dassler, Ursula Lex, Vorsitzende des liberalen Mittelstands in Bayern, Andreas und Monika Ritter.
Bild: Stefan Kümmritz

Plus Beim Weißenhorner Unternehmen Ritter dreht sich alles um Verpackungen. Jetzt wurde die Firma mit dem Innovationspreis "Gipfel-Mut" ausgezeichnet.

Im November 2019 wurde die Firma Ritter Verpackungen aus Weißenhorn für den Innovationspreis des Bayerischen Mittelstands Gipfel-Mut 2019 nominiert und nun hat sie den Preis in der Kategorie „Erfolgreiche Gipfelstürmer“ gewonnen. Bei der Preisübergabe in der Lagerhalle des Unternehmens, das sich als Full-Service-Dienstleister bei allen Fragen rund um das Verpacken versteht, gestand Chef Andreas Ritter: „Ich hatte zu meiner Frau gesagt, wenn wir unter die ersten 100 kommen, dann ist das ein Riesenerfolg für uns.“ Mit Rang eins habe er nie gerechnet.

Zu den Gästen zählten die FDP-Politiker Dominik Spitzer, Stephan Thomae und Alexander Kulitz

Die mit einer Stunde Verspätung begonnene Übergabezeremonie war wie ein FDP-Treffen. Kein Wunder: Einerseits sitzt Andreas Ritter für diese Partei im Stadtrat, andererseits hatte er Parteifreunde aus Land- und Bundestag wie Dominik Spitzer, Stephan Thomae und Alexander Kulitz eingeladen, die ihm dann auch die Ehre gaben. Ehre gebührte aber vor allem Andreas Ritter und seiner Frau Monika, die aus den Händen von Bundestagsmitglied Britta Dassler und der Vorsitzenden des liberalen Mittelstands, Ursula Lex (beide FDP), den Preis entgegennahmen.

Voriges Jahr brach der Firmenchef eine Lanze für Plastikverpackungen

Nach einer Veranstaltung im Herbst vorigen Jahres, bei der der Firmenchef vor Vertretern seiner Partei und des liberalen Mittelstandes unter anderem über „Verpackungen, Plastikverpackungen besser als ihr Ruf“ referiert hatte, sorgte Michael Zimmermann (FDP) für die Nominierung in Bayern und kurz darauf Stephan Thomae für die Nominierung zum Großen Preis des deutschen Mittelstands. Die Gala zur Bekanntgabe der Gewinner steht im September in Würzburg an.

Andreas Ritter verkündete, dass er den bayerischen Preis seinem verstorbenen Vater widmen will, der die Firma vor 25 Jahren gegründet hatte: „Ohne ihn, der das Unternehmen ständig vergrößert, weiter entwickelt und mir alles beigebracht hat, wäre unser Betrieb nicht das, was er ist.“ Weißenhorns Bürgermeister Wolfgang Fendt sprach quasi für alle, als er sagte: „Das hier ist ein mutiges Unternehmen, das die Wirtschaft innovativ voranbringt. Und Andreas Ritter hat ein soziales Gewissen.“

Was Landrat Thorsten Freudenberger über die Preisträger sagte

Landrat Thorsten Freudenberger seinerseits ergänzte: „Die kleinen Unternehmen sind das beste Beispiel dafür, mit welcher Haltung, welchem Geist und welchen Werten im Landkreis gearbeitet wird. Die Firma Ritter hat die Segel richtig gesetzt.“ Dem stellvertretenden Vorsitzenden der FDP, Stephan Thomae, war wichtig, darauf hinzuweisen, dass Andreas Ritter „seine eigenen Leute anständig behandelt“ und man sich auch nicht „naserümpfend von der Politik abwenden“ solle: „Man braucht auch Unternehmen mit politischem Einsatz, wie es Andreas Ritter handhabt.“

Britta Dassler erklärte bei der Preisübergabe: „Ohne den Mittelstand geht gar nichts. Wir bräuchten noch mehr Unternehmen mit solchen zukunftsorientierten Innovationen. Ich freue mich wie Bolle, dass wir der Firma den Preis überreichen dürfen. Das hier ist ein tolles Dream-Team.“

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