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Weißenhorn

12.06.2019

Das Bubenhauser Käppele hat eine neue Madonna

Kirchenpflegerin Manuela Horber (von links) mit den Spendern Reiner Mertens und Stefan Kuchelmeister sowie Stadtpfarrer Lothar Hartmann vor der Figur.
Bild: Irene Lukes

Eine Figur aus Carrara-Marmorguss schmückt die Kapelle Mariä Linden. Zwei Bubenhauser haben sie und einen passenden Sockel gespendet.

Die Kapelle Mariä Linden bei Bubenhausen – von den Ortsansässigen liebevoll „Käppele“ genannt – hat ein neues Schmuckstück. Bei einer feierlichen Andacht unter freiem Himmel segnete Weißenhorns Stadtpfarrer Lothar Hartmann jüngst eine neue Mutter-Gottes-Figur, die vor dem Käppele aufgestellt wurde. Die Madonna soll als sichtbares Zeichen für die Gläubigen dienen und zum Gebet und zum Nachdenken einladen.

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Gespendet hat diese Figur der Bubenhauser Stefan Kuchelmeister. Damit sie auch gut sichtbar angebracht werden konnte, sponserte Reiner Mertens, ebenfalls Bubenhauser, den Sockel, welchen Andreas Hörmann fachmännisch aufgemauert hatte. Der Stadtpfarrer sprach bei der Maiandacht einen herzlichen Dank an all die vielen freiwilligen Helfer aus, die ehrenamtlich an der Kapelle Mariä Linden bei Neubepflanzungen helfen oder Reparaturen vornehmen. Ein besonderer Dank von Hartmann galt auch den beiden Käppelesmesnern Norbert Duile und Theo Markthaler, die in und um das Kirchlein nach dem Rechten sehen.

Eine besinnliche Maiandacht mit viele Gemeindemitgliedern

Wie Kirchenpflegerin Manuela Horber berichtet, beteiligten sich viele Mitglieder der Ortsgemeinde an der besinnlichen Andacht, die von der Volksmusikgruppe Konrad Heinle mit traditionellen Liedern umrahmt wurde. Pastoralhelferin Petra Fröhler gestaltete mit Erstkommunionkindern und Ministranten Teile der Marienandacht zum Thema „Mutter und Dank“. Gemeinsam mit den Gläubigen wurde die Litanei zur Mutter Gottes gebetet, zudem wurden traditionelle Lieder gesungen. Da auch das Wetter nach dem Segensspruch das Pfarrers noch mitspielte, ließen viele Bubenhauser den Abend an der Kapelle mit einer Erfrischung vom Pfarrgemeinderat ausklingen.

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Zur neuen Madonna nennt Kirchenpflegerin Horber noch weitere Details: So wurde die Figur in Italien aus Carrara-Marmorguss hergestellt. Dabei werde Carraramarmor zu ganz feinem Staub gemahlen. Dieser werde dann mit einem Kunstharz gemischt, verflüssigt und in eine Negativform der Madonna gegossen. Nach kurzer Aushärtezeit könne man die fertige Madonna aus der Form nehmen. (az)

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