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Das ist gut angelegtes Geld

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Kommentar Von Ronald Hinzpeter
08.03.2018

Warum können immer weniger Kinder schwimmen? Da ist ein wenig Abhilfe nötig.

Dass Menschen schwimmen können, ist beileibe nicht selbstverständlich, sie müssen es als Kinder rechtzeitig lernen. Doch daran hapert es offenbar immer mehr, glaubt man den Zahlen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Wenn mehr als die Hälfte der Drittklässler sich nicht mehr selbstständig über Wasser halten kann, dann stimmt etwas nicht. Bayern ist offenbar das Land, in dem die meisten Menschen ertrinken: Vergangenes Jahr starben 86 Menschen den nassen Tod – das war mehr als jeder fünfte Tote durch Ertrinken in Deutschland. Diese Zahl veröffentlichte die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft gerade erst Ende Februar.

Deshalb ist es sinnvoll, dass die Stadt Neu-Ulm ihr kleines Pilotprojekt ausbaut. Sie stellt zusätzliche Mittel zur Verfügung, damit stundenweise Hilfskräfte für den schulischen Schwimmunterricht angeheuert werden können. Vom nächsten Jahr an stehen dafür 6000 Euro im Haushalt. Das ist nicht viel Geld, aber es ist gut angelegt.

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