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05.02.2015

Demo für Recht und Freiheit

Ivo Gönner redet auf dem Münsterplatz

Genau einen Monat nach den Attentaten von Paris will das Ulm/Neu-Ulmer „Bündnis gegen Rechts“ ein Zeichen setzen. Unter dem Motto „Miteinander statt gegeneinander“ versammeln sich nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Samstag, 10. Februar, „einige 100“ Menschen auf dem Münsterplatz. Voraus geht ein Sternmarsch mit den Startpunkten Petrusplatz ( Neu-Ulm), Einsteindenkmal an der Bahnhofstraße und Willy-Brandt-Platz. Start des Sternmarsches ist um 15.30 Uhr, Beginn der Kundgebung vor dem Münster um 16 Uhr.

Das Zeichen, das gesetzt werden soll, deckt eine enorme Bandbreite ab: Für Vielfalt in der Gesellschaft, für ein friedliches Miteinander, für Demokratie und Menschenrechte, für ein Zufluchtsrecht, für einen menschlichen Umgang, für europäische Werte und gegen Ängste, Ausgrenzung und Instrumentalisierung von Religion will das Bündnis antreten. „Der Auslöser für die Veranstaltungen waren die Attentate in Paris“, sagt Gewerkschaftssekretärin Antje Trosien.

Vielfältige Themen hätten in diesem Zusammenhang auch regional an Brisanz genommen. Von der Verteidigung der Meinungsfreiheit bis hin zum Umgang mit dem Islam. Gerade hier wolle das Bündnis einen Gegenentwurf zur „Pegida“ und der Partei „Alternative für Deutschland“ (AFD) setzen: Ausgrenzung und die Suche nach Sündenböcken habe keinen Platz in der Region.

Reden werden Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner (SPD) sowie Matthias Hambücher und Selda Karaduman vom Rat der Religionen und Maria Winkler, Bezirksgeschäftsführerin der Gewerkschaft Verdi. (heo)

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