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27.07.2010

Den Wind lesbar gemacht

Professor Eugen Gomringer, der Vater der Konkreten Poesie, bei seiner mit Beamer illustrierten Lesung in der Kunsthalle Weishaupt. Foto: roma
Foto: roma

Ulm Die Ausstellung "Unendlich viel" hat das Ulmer Museum aus Anlass des 88. Geburtstages von Otl Aicher, dem Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung Ulm, eingerichtet. Einer, der von Anfang an bei der HfG dabei war, gilt als "Vater der Konkreten Poesie". Professor Eugen Gomringer, seit Juni 2010 Inhaber der Poetik-Dozentur an der Universität Koblenz-Landau, gab in der Kunsthalle Weishaupt an den Säulen des Bildhauers Erich Hauser vor viel Publikum Einblicke in seine sprachreduzierte Schaffensperiode.

Für den Sprachlogiker ist visuelle Poesie lesbare Poesie. Projektionen illustrieren seinen Vortrag. "Vom Vers zur Konstellation" lautet Gomringers zentrales Manifest. Seine Lyrik spielt mit dem Schriftbild. Die phonetischen, visuellen und akustischen Dimensionen der Sprache werden dabei zum literarischen Mittel. Wörter, Buchstaben oder Satzzeichen sind aus dem Zusammenhang der Sprache herausgelöst und treten dem Betrachter "konkret", das heißt für sich selbst stehend, gegenüber - mit immer noch verblüffend einfachen, kontemplativen Pingpong-Effekten.

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