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Bildung

28.11.2015

Der Abschied fällt schwer

Josef Petz (rechts) und sein Nachfolger Klaus Hlawatsch.
Bild: Andreas Brücken

Schulleiter der Neu-Ulmer Berufsschule, Josef Petz, in Ruhestand verabschiedet

Auf die Frage, wie oft Josef Petz nach seiner Verabschiedung als Leiter der Berufsschule Neu-Ulm (BSNU) wieder betreten hätte, muss er lachen: „Wahrscheinlich zu oft“ sagt er und fügt hinzu, dass sich das ändern müsse. Schließlich hätte alles seine Zeit. Mit dem Ende des vergangenen Schuljahres trat Petz in den Ruhestand. Besonders die täglichen Begegnungen mit Kollegen würden ihm jetzt schon fehlen. Doch gäbe es nichts Schöneres, als ein erfülltes Berufsleben, so Petz, der seit 1976 im Schuldienst war und 2009 die Leitung der BSNU übernahm.

Besonders einschneidend hätte er in den vergangen fünf Jahren die wachsende Präsents von Smartphones erlebt. Ein Umstand, der die Lehrkräfte immer wieder vor Herausforderungen stelle, so Petz. Doch seien die jungen Leute so begeisterungsfähig wie eh und je.

Deutlich bemerkbar hätte sich der demografische Wandel auch an der Berufsschule gemacht. Von mehr als 2000 Schülern seien es jetzt noch rund 1800. Doch die Tendenz zeige wieder nach oben, wie sein Nachfolger Klaus Hlawatsch ergänzt. Neben der Zuwanderung aus anderen Bundesländern hätten die Flüchtlinge auch einen Anteil am Anstieg, so Hlawatsch weiter. Die seien, so Petz, die große Hoffnung, den Mangel an Arbeitskräften auszugleichen. Landrat Thorsten Freudenberger sagte zur Verabschiedung, dass die Beschulung der Flüchtlinge der Verdienst von Josef Petz gewesen sei. Dabei ist die Liste der Projekte aus dessen Amtszeit noch länger: Die Modernisierung des Schulhauses, die Organisation der Pädagogischen Tage und das ehrenamtliche Engagement des Förderkreises Berufliche Bildung nannte dabei Freudenberger unter anderem in seiner Aufzählung. (anbr)

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