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Landkreis Neu-Ulm/Ulm

03.01.2019

Der Bargeld-Nachschub bei den Banken ist gesichert

Trotz des Warnstreiks kommen Bankkunden im Landkreis Neu-Ulm problemlos an Bargeld.
Bild: Jens Wolf, dpa (Symbolfoto)

Kunden von Volksbanken und Sparkassen in der Region bekommen den Warnstreik in der Geldbranche nicht zu spüren. Sprecher der Institute nennen die Gründe.

Der Bankkunde benötigt noch Bargeld für den nächsten Einkauf, doch dann kommt der Schock am Geldautomaten: Die Maschine spuckt keine Banknoten mehr aus. Solche Szenen stellen sich viele Menschen vor, die in den vergangenen Tagen die Nachrichten verfolgt haben. Mögliche Lieferengpässe beim Bargeld wurden angekündigt, weil diejenigen, die das Geld bringen, ihre Arbeit niederlegen.

Tatsächlich ist nach Angaben der Gewerkschaft Verdi wegen eines bundesweiten Warnstreiks in der Geld- und Wertbranche am Mittwoch und Donnerstag eine Vielzahl von geplanten Geldtransporten ausgefallen. Doch bislang haben die Banken und Sparkassen in der Region und deren Kunden davon quasi nichts mitbekommen. Das hat eine Nachfrage unserer Redaktion bei mehreren Geldinstituten ergeben.

Die Sparkasse Ulm hat vorgesorgt

Thomas Hörz, Leiter des Bereichs Marketing und Kommunikation bei der VR-Bank Neu-Ulm, sagte am Donnerstag: „Wir haben kein Problem mit der Bargeldversorgung.“ Alle Geldautomaten seien gefüllt, alles laufe ganz normal. Denn die Firma, die die VR-Bank mit frischem Bargeld versorge, sei gar nicht vom Warnstreik betroffen.

Ähnlich äußerte sich auch Carmen Partsch, Sprecherin der Sparkasse Neu-Ulm–Illertissen. „Die Bargeldversorgung ist gewährleistet“, sagte sie, und daran werde sich auch in den nächsten Tagen nichts ändern.

Kurz fiel die Antwort auf die Frage nach möglichen Auswirkungen auch bei Martina Sturmer vom Vorstandsstab der Raiffeisenbank Schwaben Mitte aus: „Bei unserem Anbieter gibt es keine Probleme.“ Sturmer ist in der Geschäftsstelle in Babenhausen tätig, äußerte sich aber auch stellvertretend für die zahlreichen Filialen der Genossenschaft im südlichen Landkreis Neu-Ulm.

Zahlen behalten die Geldinstitute lieber für sich

Bei der Sparkasse Ulm waren bis Donnerstag ebenfalls noch keine Beeinträchtigungen wegen des Warnstreiks zu spüren. Ohnehin hat das Institut vorgesorgt, wie eine Sprecherin sagte. Denn um den Jahreswechsel herum werde stets viel Bargeld benötigt, dementsprechend würden die Bestände aufgestockt.

Viele Menschen dürfte vermutlich brennend interessieren, wie viel Geld sich in den Banktresoren befindet und welche Summen ein Geldautomat durchschnittlich am Tag auswirft. Doch diese Zahlen behalten die Volksbanken und Sparkassen lieber für sich.

Bleibt noch die Frage, wie es den Kunden der Raiffeisenbank Mittelschwaben mit Sitz in Roggenburg ergeht. Müssen Sie mit Engpässen beim Bargeld rechnen? „Uns tangiert der Streik nicht“, sagte der Vorstandssprecher Günther Mayer. Die Geldautomaten der Bank seien erst mit Bargeld befüllt worden. Und die nächste Lieferung werde erst nächste oder übernächste Woche kommen, wenn der derzeitige Warnstreik in der Geld- und Wertbranche wieder vorbei sein werde, fügte er hinzu. „So lange haben wir disponiert.“

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