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Weißenhorn

02.04.2019

Der FV Weißenhorn hat viele junge und viele treue Fußballer

Der Vorsitzende des FV Weißenhorn, René Räpple (von links) mit den geehrten Mitgliedern Raymund Jahn, Franz Rahn jun., Robert Rausch, Vitali Schlecht, Markus Schneider, Anton Walser, Josef Riesenegger und Wolfgang Vogel.
Bild: Margit Kühner

Der Vereinschef blickt auf ein turbulentes Jahr 2018 zurück. Er kann Positives berichten, einige Entwicklungen stimmen ihn allerdings auch nachdenklich.

Auf ein bewegtes Jahr hat der Vorsitzende René Räpple bei der Jahreshauptversammlung des Fußballvereins Weißenhorn zurück geblickt. Im Mittelpunkt standen im Bereich Sport die Sicherung der C-Junioren in der Landesstaffel Baden-Württemberg, der Aufstieg der B-Junioren in die Bezirksstaffel und der A-Junioren in die Leistungsstaffel. Auch war die Neustrukturierung der Fußballabteilung mit einem sportlichen Leiter und Jugendkoordinator Thema bei der Versammlung.

Erschüttert hat den FV Weißenhorn allerdings der Abstieg der ersten Mannschaft. Trotzdem habe sich der Verein hinsichtlich des Kinder- und Jugendfußballs im vergangenen Jahr positiv entwickelt, berichtete Räpple. „Denn hier wachsen die Mitgliederzahlen kontinuierlich.“ Am Bambini-Training nehmen demnach regelmäßig 18 bis 20 Kinder teil. Bei der F-Jugend besteht eine Fair-Play-Liga und bei der D-Jugend eine Spielgemeinschaft mit Roggenburg. Im Bereich des Jugendfußballes werde in höheren Ligen gespielt und im Aktivenfußball wurden neue Strukturen geschaffen, um perspektivisch den Aufstieg schaffen zu können.

Der FV Weißenhorn hat derzeit 402 Mitglieder

Auch die Verantwortlichen der Abteilung Kegeln berichteten von einer turbulenten Saison. Denn es gab Diskussionen über eine mögliche Ausgliederung, die aber letzten Endes doch vermieden werden konnte. Allerdings wechselte der Jugendtrainer den Verein und mit ihm auch etliche Jugendliche.

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Für den Vorsitzenden Räpple steht fest: Der Verein mit seinen derzeit 402 Mitgliedern stehe in der Pflicht, Sport zu ermöglichen. So beschäftige ihn auch die Zukunft des Sports in Weißenhorn, insbesondere natürlich beim FV. Denn die Erwartungshaltung der Mitglieder an den Verein ist Räpple zufolge in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen, es stehe aber auch ein gutes und bezahlbares Bewegungsangebot zur Verfügung. Viele Sportvereine bieten heute sogar Zusatzkurse an, die ergänzend zum Mitgliedsbeitrag bezahlt werden müssen und auch von Nichtmitgliedern genutzt werden können.

Auch im Fußball ist es schwierig, Ehrenamtliche zu finden

Schwierig sei es unverändert, Ehrenamtliche zu finden, die sich im Verein engagieren, sagte Räpple – das gelte auch im Fußball, dem Breitensport Nummer eins. Nachwuchs sei vorhanden, wenn die Arbeit professionell und die Qualität hoch sei. Diesen beiden und weiteren Herausforderungen sollte sich der Verein aus Sicht des Vorsitzenden rechtzeitig stellen und entsprechend die Weichen dafür stellen. Darüber werde bereits nachgedacht.

Mehrer langjährige Mitglieder des FV Weißenhorn wurden bei der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet. Für 25 Jahre wurden Wolfgang Heichlinger, Raymond Jahn, Stefan Köbel, Dominik Kühner, Sebastian Dirr, Vitali Schlecht, Markus Scheider, Timo Kühner, Franz Rahn jun., Robert Rausch, Josef Riesenegger, Alexander Schneider und Wolfgang Vogel geehrt. Seit 40 Jahren gehören Anton Walser, Peter Friedrich und Wenzel Watzka dem Verein an.

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