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06.06.2009

Der Zoll und die Schweineborsten

Ulm (mru) - Ganz schön tierisch, womit sich der Ulmer Zoll herumschlagen muss. Angebliche Potenzpillen aus Fernost, geschmuggelte Glimmstängel oder gefälschte Markenkleidung gehören ja fast schon zum Alltagsgeschäft. Was die Beamten im Zollamt Ulm-Donautal jetzt in einem Paket aus Südafrika fanden, ist allerdings eher ungewöhnlich: Stachelschweinborsten und Vogelfedern.

Die Prüfung ergab, dass die Borsten nach den Vorschriften des Washingtoner Artenschutzübereinkommens streng geschützt sind. Sie wurden beschlagnahmt. Die Federn werden derzeit durch das Zollamt Stuttgart-Flughafen begutachtet. Das Ergebnis steht noch aus. Einfuhrgenehmigungen hatte die Empfängerin nicht.

Sie hatte die Souvenirs während des Afrikaurlaubs erworben und mit der Post nach Deutschland geschickt.

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