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Konzert

16.05.2017

Deutscher Meister im Morgenland

Die Bläserphilharmonie der Stadt Blaustein trat mit ihrem Dirigenten und musikalischen Leiter Manuel Epli im Ulmer Kornhaus auf.
Bild: Ralf Hinz

Bläserphilharmonie der Stadt Blaustein zeigt, warum es den Orchesterwettbewerb gewann

Traditionell begeht die Bläserphilharmonie der Stadt Blaustein Frühling und Herbst mit einem Konzert im Ulmer Kornhaus. Traditionell sind diese Veranstaltungen ausverkauft. Nach „Variations on America“ im Herbst vergangenen Jahres, als musikalisch-politisches Statement zur US Wahl, stand nun „Orient & Okzident“ als Verbeugung vor der großen kulturellen Fülle des Morgenlandes auf dem Programm. Jung und Alt strömten dafür nach Ulm, um dem zweistündigen Programm des amtierenden Deutschen Meisters zu lauschen.

Bekanntlich gewann das Ensemble im vergangenen Jahr den Deutschen Orchesterwettbewerb (DOW) in Ulm – erstmalig teilnehmend in der Kategorie der Erwachsenen-Blasorchester aus dem Stand. Ein Grund mehr für den ausverkauften Saal. Nach familiärer Begrüßung der Vorsitzenden Rita Sommer ging das Jugendorchester unter der Leitung Lukas Lechelers mit pompöser Filmmusik aus „The Hunger Games“ („Die Tribute von Panem)“ von James Newton Howard in die Vollen. John Higgins anschließend gespielte Originalkomposition „Black Wolf Run“ begeisterte das Publikum ebenso.

Unter noch größerem Applaus wurde schließlich Manuel Epli empfangen, Dirigent und musikalischer Leiter der Bläserphilharmonie. Mit „Variations on a Korean Folk Song“ von John Barnes Chance, einem Stück basierend auf dem Volkslied „Arirang“ aus der Unesco-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit, war die Latte gleich sehr hoch angesetzt. Und wurde in jedem Durchgang mit Bravour genommen. Die spür- und sichtbare Spielfreude stieg bei Philip Sparkes „Hymn of the Highlands“ noch weiter und entführte ins malerische Schottland. Der orientalische Klangzauber in Ottorino Respighis „Belkis, Königin von Saba“ ließ die Zuhörer mit Elefanten und Schätzen durch die Wüste zum israelischen König Salomon ziehen, sowohl sanft, als auch furios vorgetragen, mündend in einem Orchesterspektakel, das seinesgleichen sucht.

Nach frenetischem Applaus und gleich zwei Zugaben ließ das beglückte Publikum das Ensemble schließlich ziehen.

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