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Neu-Ulm

10.05.2018

Die B10 ist von Freitagabend bis Montag gesperrt

Die B10 zwischen Nersingen und Neu-Ulm wird von Freitagabend bis Montagmorgen gesperrt, weil eine Brücke abgerissen wird.
Bild: Alexander Kaya

Bis Montagmorgen geht auf der B10 bei Neu-Ulm nichts mehr. Weil eine Brücke abgerissen wird, muss die Bundesstraße gesperrt werden.

Wie es mit dem Ausbau der B10 weitergeht, entscheidet der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erst übernächste Woche – die vorbereitenden Arbeiten beginnen bereits jetzt. Diese haben massive Auswirkungen auf den Verkehr.

Am Wochenende wird die Brücke der Staatsstraße zwischen Burlafingen und Steinheim, die über die B10 führt, abgerissen. Dafür muss die Bundesstraße von Freitag ab 20 Uhr bis Montag, 14. Mai, um 5 Uhr vollständig gesperrt werden. Das teilt das Staatliche Bauamt Krumbach mit. Fahrer, die von Nersingen kommen, werden über die Staatsstraße Richtung Burlafingen nach Neu-Ulm umgeleitet. Über die Reuttier Straße gelangen sie zurück auf die B10. Für Verkehrsteilnehmer von Neu-Ulm aus kommend geht es über die NU6/ Burlafinger Straße nach Kadeltshofen, sodass sie von dort über die Staatsstraße wieder nach Nersingen zurückgeführt werden. Die Umfahrung ist ausgeschildert.

Die Verhandlungen für den Grunderwerb, der für den Ausbau der B10 nötig ist, laufen nach Angaben der Planer ebenfalls an. Das Bauamt werde mit allen betroffenen Eigentümern und Pächtern Zug um Zug Kontakt aufnehmen, um Erwerb und vorübergehende Inanspruchnahme zu besprechen. Im Bereich des Naturschutzes seien auf den bestehenden Ausgleichsflächen der Straßenbauverwaltung bereits Feldlerchenfenster angebracht worden. Dabei handelt es sich um etwa 20 Quadratmeter große Lücken im Getreidebestand, die den in diesem Raum ansässigen Feldlerchen Schutz- und Brutraum bieten. Für Fledermäuse und Vögel seien 22 Nistkästen angebracht worden. Diese sollen den Tieren einen Brut- und Rückzugsort bieten. Auch für Zauneidechsen seien Schutzmaßnahmen getroffen worden. Der Bund Naturschutz ist allerdings der Ansicht, dass der Umweltschutz im Planfeststellungsverfahren viel zu kurz gekommen ist und hat deshalb gegen den Beschluss geklagt (wir berichteten). Der Verwaltungsgerichtshof prüft nun, ob es in dem Verfahren Abwägungsfehler gegeben hat. (az)

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