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Senden

21.10.2019

Die CSU steht hinter Claudia Schäfer-Rudolf

Blumen in den Stadtfarben Sendens und Gratulationen für Claudia Schäfer-Rudolf von: (von links) Theo Walder, Katrin Albsteiger, Thorsten Freudenberger.
Bild: Lindner

Der Ortsverband Senden wählt die 49-Jährige einstimmig zu seiner Bürgermeisterkandidatin. Die kommt bei rund 90 Zuhörern mit ihrer Rede gut an.

Claudia Schäfer-Rudolf war sichtlich gerührt. „Wir packen das gemeinsam an, vielen Dank für das Vertrauen“, sagte sie mit bewegter Stimme. Kurz zuvor war klar: Die 49-Jährige ist Bürgermeisterkandidatin der CSU für Senden – nominiert ohne Gegenstimmen und Enthaltungen. Doch das war nicht das Einzige, was sie bewegte. Neben den 27 stimmberechtigten Mitgliedern waren zahlreiche, auch junge Bürger, Vereinsvertreter, Stadtratskollegen und Interessierte aus den Nachbargemeinden gekommen, sodass sich am Sonntagnachmittag gut 90 Leute im Paul-Gerhardt-Haus versammelt hatten.

Claudia Schäfer-Rudolf stellte klar, sie präsentiere jetzt kein fertiges Wahlprogramm. „Das will ich mit Ihnen allen gemeinsam erarbeiten“, vielmehr gehe es um ihre persönlichen Gedanken. Die mache sie sich etwa um die Stadtentwicklung, die ein Wachstum mit Weitsicht werden solle. Es werden laut Schäfer-Rudolf in Senden in den kommenden Jahren 800 Wohneinheiten geschaffen, „aber die Leute wollen nicht nur wohnen, sie wollen auch leben“. Man müsse gleichzeitig an Freizeitangebote oder den öffentlichen Nahverkehr denken.

Senden müsse sich wirtschaftlich neu erfinden

Auch hinsichtlich der Wirtschaft sei nun die Zeit gekommen, dass Senden sich neu erfinde. Das habe man schon einmal gehabt als es Richtung Handel ging, das sei nun erneut nötig. Die Digitalisierung biete in dieser Hinsicht etwa viele Möglichkeiten, „sie muss aber immer für die Menschen da sein“.

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Sehr wichtig ist Claudia Schäfer-Rudolf auch Bildung und Chancengleichheit. Sie hat vor Jahren die Aktion Leselust ins Leben gerufen. Man müsse sich in einigen Bereichen Unterstützung holen. „In der Kommunalpolitik braucht man Verbündete“, sagte sie. Deswegen müsse auch mehr über die Stadtgrenze hinaus gedacht werden. „Wir müssen unsere derzeit bestehende Isolation überwinden.“

In diese Richtung ging auch die Neu-Ulmer CSU-Bürgermeisterkandidatin Katrin Albsteiger, die sich eigener Aussage nach schon jetzt auf eine Zeit mit zwei Bürgermeisterinnen in den beiden größten Städten im Landkreis freue. Lobende Worte fanden auch CSU-Kreisvorsitzender Thorsten Freudenberger und Zweiter Bürgermeister Josef Ölberger.

Lange sei klar, dass Bögge nicht mehr nominiert wird

Es sei schon lange Zeit klar, „dass wir den bisherigen Bürgermeister nicht mehr nominieren werden“, sagte CSU-Ortsvorsitzender Theo Walder. Es sei eben doch ein Risiko, jemanden aufzustellen, den man nicht kenne. Claudia Schäfer-Rudolf aber kenne man in Senden. Es habe sich schnell herausgestellt: „Wir haben die geeignete Kandidatin vor der Nase.“

Die 49-Jährige sei eine Teamplayerin, sie habe Kenntnis in der Politik und wisse, worauf die Jungen wertlegen: „Sie wird nicht nur Staub aufwirbeln, sondern auch mal Sachen zu Ende bringen“, sagte Walder. Damit spielte er darauf an, dass Politiker aller Parteien und Gruppierungen in Senden dem amtierenden Bürgermeister Raphael Bögge vorwerfen, er beginne Projekte nur, um Aufsehen zu erregen, beende diese jedoch nie. Damit solle nun Schluss sein, mit dem heutigen Tag sei der Wahlkampf eingeläutet.

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