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22.08.2009

Die "Elefantensiedlung" entsteht und eine Garnison richtet sich ein

Neu-Ulm (uls) - Es wurde neu gebaut. In "Einfachbauweise" entstand, je nach offiziellem Sprachgebrauch, ein neues Wohnviertel für "kasernenverdrängte Flüchtlinge" (1952) oder "für Ausländer" (1954), oder "für ehemalige sogenannte Hilfswillige der Deutschen Wehrmacht aus der Ukraine und den anderen Teilen der Sowjetunion" (1994).

So richtig um Objektivität bemühten sich nur wenige hinter den geborstenen Mauern Alt-Neu-Ulms. Für "die da draußen" war der Staat, das Landbauamt Augsburg, zuständig. Dass auch 120 ausgebombte Neu-Ulmer Familien dort untergebracht werden sollten, wurde im Bericht des "Neu-Ulmer Stadt- und Landanzeigers" über den Besuch des Stadtrates am 21. November 1951 zwar erwähnt, setzte sich in der allgemeinen subjektiven Wahrnehmung aber wohl nicht durch.

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