Newsticker

Rekord bei Corona-Zahlen: 14.714 Neuinfektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Die Feuerwehr als Retter in höchster Not

Landkreis

27.04.2015

Die Feuerwehr als Retter in höchster Not

Ehrungen bei der Kreisfeuerwehr: (von links) Kreisbrandrat Bernhard Schmidt, Kreisbrandmeister Günter Wagner (Pfaffenhofen), Kreisbrandmeister Martin Hiller (Unterelchingen), die verabschiedete Kreisbrandmeisterin Karoline Nägele (Pfuhl), Michael Seger (Vorsitzender Bezirksfeuerwehrverband Schwaben), Löschzugführer Michael Ade (Gerlenhofen), Kreisbrandmeister Jürgen Karl (Altenstadt), der ehemalige Kommandant Alfons Rüggenmann (Biberberg), Landrat Thorsten Freudenberger, Bürgermeister Erich Winkler (Nersingen) und Bezirks-Jugendfeuerwehrwart Willi Sauter (Ebershausen).
Bild: Wilhelm Schmid

Bei ihrer Dienstversammlung blicken die Kommandanten auf das 2014 zurück. Ein Großbrand blieb besonders in Erinnerung.

88 Menschen aus lebensbedrohlicher Lage gerettet: Das war die wichtigste Zahl aus dem Jahresbericht 2014 von Kreisbrandrat Bernhard Schmidt bei der Dienstversammlung der Feuerwehrkommandanten des Landkreises Neu-Ulm, zu der neben den Führungskräften auch Gäste aus Kommunalpolitik und von anderen Hilfsorganisationen gekommen waren.

Insgesamt waren die Einsätze im Jahr 2014 mit 2353 plus 1350 Sicherheitswachen etwas weniger als im Vorjahr, jedoch ist auch die Zahl der ehrenamtlichen Aktiven leicht gesunken: auf 2914, davon 333 Frauen und dazu 460 Jugendliche in Ausbildung. Ihnen hatte einleitend Landrat Thorsten Freudenberger, für ihre „einzigartige ehrenamtliche Hilfe“ gedankt, wobei er besonders die „anspruchsvolle Aufgabe der Menschenführung“ ansprach, die von den Kommandanten bewältigt werden müsse.

Kreisbrandrat Schmidt listete daraufhin in seinem Bericht eine Reihe weiterer Zahlen auf. Interessanterweise waren 2014 mit 246 Brandeinsätzen 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor zu verzeichnen. Dagegen waren die Technischen Hilfeleistungen um rund 30 Prozent auf 1176 zurückgegangen, was darauf zurückzuführen ist, dass deutlich weniger schwere Unwetter als in den Jahren zuvor über den Landkreis hereingebrochen waren. Leider waren im Gegensatz zu den bereits erwähnten 88 Lebensrettungen auch 24 Bergungen von Toten zu verzeichnen; Schmidt erwähnte dabei besonders zwei Hausbrände im März, wo in Betlinshausen und Unterroth jeweils ein Mann nicht mehr gerettet werden konnte.

Bei den Großbränden fand derjenige bei den Wieland-Werken in Vöhringen besondere Erwähnung, wobei der Kreisbrandrat betonte, dass dieser sowohl dank der guten Zusammenarbeit mit dem Werk und seiner Feuerwehr als auch mithilfe der bewährten Strukturen im Landkreis erfolgreich abgearbeitet und so noch größerer Schaden verhindert wurde. (wis)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren