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Roggenburg

22.01.2019

Die Freunde des Klosters Roggenburg haben viel vor

Prior Pater Stefan Kling (von links), Landrat und Vorsitzender Thorsten Freudenberger sowie Pater Roman Löschinger mit der neu gestalteten Mitgliederzeitung des Fördervereins.
Bild: Angela Häusler

Der Förderverein berichtet über seine Arbeit. Welche Veranstaltungen 2019 zusätzlich zum „Roggenburger Sommer“ geplant sind.

Das Kloster nach Kräften unterstützen, sowohl ideell als auch finanziell, ist das erklärte Ziel des Vereins Freunde des Klosters Roggenburg. Sie wollen sich nun für die Zukunft rüsten – auch, indem sie neue Mitglieder gewinnen, wie der Landrat und Vorsitzende Thorsten Freudenberger nun berichtete.

Zwar bewege sich die Anzahl der Unterstützer seit Jahren stabil bei etwa 300, doch nun wollen die Klosterfreunde verstärkt um weitere, gerne auch junge Mitstreiter werben. Denn jetzt, wo der Aufbau der noch vor 30 Jahren arg maroden Klosteranlage endlich vollendet ist, sei die konstante Förderung des klösterlichen Lebens und der Kultur- und Bildungsangebote wichtig, sagte Freudenberger. Zumal die aufwendige Sanierung des ehemaligen Reichsstifts längst nicht abbezahlt ist – noch über Jahre werden die Patres die Schulden in Millionenhöhe tilgen müssen, sagte Pater Roman Löschinger, Leiter des Bildungszentrums.

Die aufwendige Sanierung der Anlage ist längst nicht abbezahlt

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Die Mitgliedsbeiträge und Spenden der Förderer sind also hoch willkommen. Vieles, betont Prior Pater Stefan Kling, wäre ohne die Spender ohnehin nicht möglich gewesen, die zudem „auch immer da sind, wenn es mal irgendwo klemmt“. Vielen der Förderer mag es so gehen wie Freudenberger selbst, der das Kloster von Jugend auf kennt und sich der Institution sehr verbunden fühlt, zu der auch das von Besuchern aus nah und fern stark frequentierte Bildungszentrum sowie Hotel und Gasthof gehören. Darüber hinaus ist das Kloster ganzjährig Austragungsort religiöser, kultureller und gesellschaftlicher Veranstaltungen. „Die Wirkung des Klosters für die Region ist enorm“, sagte der Landrat.

Um den Wiedererkennungswert des Fördervereins zu erhöhen, hat sich dieser ein neues Logo verpasst, das sich am Erkennungszeichen des Klosters in Form zweier hoch aufragender Kirchtürme orientiert. Die Mitglieder werden jetzt auch über eine eigene Zeitung informiert. Außerdem sind die Verantwortlichen aktuell dabei, den Internetauftritt neu zu gestalten. Vor allem aber machen die Freunde des Klosters immer wieder mit Veranstaltungen von sich reden, zu denen auch 2019 der „Roggenburger Sommer“ gehört. Neben den mit hochkarätigen Solisten besetzten Orgelkonzerte sind in dieser Reihe auch Veranstaltungen für Familien geplant.

Ein Höhepunkt für die Freunde des Klosters wird im Oktober eine mehrtägige Fahrt nach Magdeburg sein, die auch Nichtmitgliedern offensteht: Die Reisenden besuchen unter anderem das Grab des Ordensgründers, des heiligen Norbert.

Im Jubiläumsjahr des Weißenhorner Malers Franz Martin Kuen ist auch ein Kuen-Tag für die Mitglieder geplant, der Kirchenführungen und einen Ausstellungsbesuch beinhaltet.

Mehr über Aktivitäten rund ums Kloster Roggenburg lesen Sie hier: Von der Saftpresse zum Dschungel-Parcours und Der „Roggenburger Sommer“ grüßt schon im Frühling oder Wie die Region bei Touristen punkten kann

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