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Unterelchingen

06.11.2018

Die drei Elchinger Blaskapellen glänzen beim Konzert

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Die Blaskapelle des KSV Unterelchingen war Gastgeberin des 39. Elchinger Blasmusikkonzerts (großes Bild). Die Oberelchinger Alphorn-Solistin Marei Richter erhielt viel Applaus.
Bild: Wilhelm Schmid

Beim Auftritt der drei Elchinger Blaskapellen in der KSV-Halle folgt ein Höhepunkt auf den nächsten – und der Schlusspunkt macht Vorfreude.

Eine wertvolle Tradition ist mit dem 39. Elchinger Blasmusikkonzert fortgesetzt worden: Die Kapellen aus Thalfingen, Ober- und Unterelchingen treffen sich jedes Jahr zu einem Konzert, das auch in diesem Jahr in der voll besetzten KSV-Halle stattfand.

Den Anfang machten die Thalfinger. Ihr Dirigent Claus Böllinger ließ zunächst drei recht anspruchsvolle Stücke auflegen, die zu einer musikalischen Amerikareise einluden: Die „Appalachian Overture“ von James Barnes wird gerne bei Wertungsspielen aufgeführt, weil das Orchester damit seine Qualitäten unter Beweis stellen kann. Das gelang hier ebenso einwandfrei wie im folgenden „Kansas“ des Belgiers Jean-Pierre Haeck, wo neben den ausgewogen musizierenden Registern wiederum einige Solopassagen bestens ankamen. Auch die Abenteuer der jungen Dorothy im Lande des „Zauberers von Oz“ – ein meisterliches James-Barnes-Arrangement der bekannten Harold-Arlen-Komposition – ließen die Vielseitigkeit des Orchesters aufklingen. Mit dem Bravourstück „Erinnerungen an Zirkus Renz“ setzte Schlagzeuger Stefan Gambach einen effektvollen wie umjubelten Schlusspunkt.

Konzert in Unterelchingen: Blaskapellen begeistern das Publikum

Die Eintracht Oberelchingen hatte ihren Auftritt unter das Motto „100 Jahre Freistaat Bayern“ gestellt und begann mit dem Konzertmarsch „Salemonia“ des Unterallgäuers Kurt Gäble, ehe man mit Ausschnitten aus Carl Orffs „Carmina Burana“ eine Zeitreise ins Mittelalter unternahm, aus dem sich im oberbayerischen Kloster Benediktbeuern die von Orff aufbereiteten Notenhandschriften erhalten haben. Dabei ließen die Oberelchinger mit abwechslungsreicher Dynamik sowie durch ihre gepflegte Tongebung und ihr bereitwilliges Eingehen auf das mitreißende Dirigat von Vasyl Zakopets aufhorchen. In zwei Soli – „The Spirit of Alphorn“ und „Alphornträume“ – glänzte Marei Richter und erhielt großen Applaus. Zum Abschluss gab es mit der „80er Kult(tour)“ von Thiemo Kraas ein gelungen vorgetragenes Arrangement der besten Hits der 80er-Jahre. Darin war mit der Spider Murphy Gang und ihrem „Skandal im Sperrbezirk“ Bayern ebenso vertreten wie die „Münchner Freiheit“ mit ihrem „Ohne Dich“. Auch die Oberelchinger wurden mit reichem Beifall verabschiedet.

Das letzte Drittel des Programms bestritten Harald Wöhrle und die Blaskapelle des KSV Unterelchingen. Sie boten zunächst berühmte Film- und Musicalmelodien, wobei die populären Melodien aus „Elisabeth“ mit berechtigter Begeisterung aufgenommen wurden. Auch die folgende Reise mit dem „Polar Express“ wird dank der qualitätvollen Darbietung in bester Erinnerung bleiben. Wie aktuell die Blasmusik ist, zeigte sich anschließend: Der Konzertmarsch „Sympatria“ von Thomas Asanger ist noch kein ganzes Jahr alt, und schon gehört er ins Repertoire der Unterelchinger, wo er dank seiner respektablen „Uraufführung“ lange einen guten Platz einnehmen dürfte. Nach einer reizvollen Rückblende auf die Welterfolge von Frank Sinatra war noch nicht Schluss: Mit dem „Abschied der Gladiatoren“ von Hermann-Ludwig Blankenburg als einziger Zugabe des Abends und somit stellvertretend für alle drei beteiligten Orchester setzte Dirigent Wöhrle einen effektvollen Schlusspunkt, mit dem er bereits Vorfreude auf das 40. gemeinsame Konzert aller Elchinger Kapellen aufkommen ließ.

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