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Ulm

23.01.2015

Diese Leidenschaft steckt an

Die Frauen aus Roberto Scafatis Compagnie im Einsatz: (von links) Juliane Nawo, Giulia Insinna, Ceren Yavan-Wagner (als Carmen), Fabienne Schärer und Yuka Kawazu in „Carmen“.
Bild: Hermann Posch

Roberto Scafatis neue Choreografie „Carmen“ kommt beim Premierenpublikum hervorragend an – genau wie die bereits bekannte „Zugabe“. Extralob gibt es für eine Tänzerin.

Jürgen Dangel (Ulm) gibt zu: „Ich war kein Ballettfan und ging früher nicht zu Ballettabenden. Aber dieser Abend hat auf mich so viel Eindruck gemacht, dass ich gerne wiederkomme.“ Toll getanzt, so viel Gefühl und Ausdruck, findet er. Die Wirkung des Lichts sei sowohl im „Carmen“-Teil als auch im wiederaufgenommenen „Boléro“ großartig, ergänzt seine Frau Ilka. „Toll, super, einfach hervorragend!“, loben beide.

Anita Müller (Ulm) fand den Abend „einmalig!“: „Ganz anders, überraschend, außergewöhnlich für Ulm in der Darstellung sexueller Leidenschaft“, sagt sie. „Dieser Abend ist etwas fürs Auge, obwohl auch die Musiker großartig sind. Die Stimmung, die das Licht schafft, fasziniert den ganzen Abend lang.“

Dass Maurice Ravels „Boléro“ in Roberto Scafatis Choreografie noch einmal auf die Bühne kommt, findet Christa Zagst (Ulm) großartig. „Diese Choreografie könnte ich zehn Mal sehen“, sagt sie. „Sie ist fantastisch!“ Der erste Teil des Abends dagegen überraschte sie als durchgezogenes Handlungsballett. „Das war sehr stimmig, gelungen. Es hat mich begeistert. Seit Roberto Scafati Ballettchef ist, wird das Ballett in Ulm immer besser!“

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„Ein Genuss!“, urteilt Regina Grüner (Ulm). „Roberto Scafati gelingt es tatsächlich, jedes Mal anders zu choreografieren, sodass man nie den Eindruck hat, dass er eine bestimmte Idee wieder aufgreift. Auch das Bühnenbild ist klasse! Stimmiger als heute Abend geht es eigentlich nicht“, sagt sie. Und der „Boléro“ als Add-on? „Das war auf jeden Fall richtig“, sagt sie. „Die Choreografie ist so schön!“

Vor allem die Kombination von Musik von Schtschedrin und Arvo Pärt habe ihm sehr gefallen, sagt Leslie ter Jung. „Das Arrangement mit den Jazz-Akkorden, die Dynamik, das hat mich fasziniert.“ Exzellent sei der Abend, findet der Ulmer. „Natürlich ist auch der ‘Boléro’ ein Erlebnis, aber ‘Carmen’ hat mir noch besser gefallen. Und ein Lob an die Musiker – das ist eine grandiose Konzentrationsleistung.“

Anna Surtaeva aus Ravensburg, die mit einer Freundin in Ulm ist, hatte Bedenken, dass beim Handlungsballett Tische und Stühle auf der Bühne sein könnten. „Aber der Abend hat mich total überrascht. So schön! Und der Lichtmeister hier ist großartig, hoffentlich bleibt er.“ Sie könne sich nicht entscheiden, welcher der beiden Teile ihr mehr zugesagt habe, sagt die Ravensburgerin. „Der ‘Boléro’ hat auf mich beim ersten Mal, als ich ihn sah, derart Eindruck gemacht, dass ich Bewegungen sofort wiedererkannt habe. Und bei ‘Carmen’ ist die Besetzung der Titelrolle mit Ceren Yavan-Wagner großartig.“

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