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03.07.2010

Dresdner Bank ist jetzt Teil der Commerzbank

Ulm Das Dresdner-Bank-Schild in der Neuen Straße 80 ist weg. Eine über 100-jährige Geschichte fand diese Woche so auch äußerlich ein Ende: Die seit 1904 in Ulm ansässige Dresdner Bank heißt jetzt offiziell Commerzbank. Hintergrund ist die größte Bankenfusion der deutschen Geschichte, die bereits seit 1. September 2008 unter Dach und Fach gebracht wurde.

Für die 20 000 Kunden der zusammengeführten Banken in Ulm soll alles beim Alten bleiben, sagte Michael Fischer, der den Bereich Privat- und Geschäftskunden betreut, gestern. Der Filialleiter der "alten" Commerzbank-Filiale bleibe wie gehabt Roland Zachwey. Die ehemalige Dresdner Bank in der Neuen Straße 80 leitet jetzt Alexander Fruhwirt. Sein Vorgänger Michael Torka wechselte in die Commerzbank-Zentrale nach Frankfurt. Beide Standorte sollen laut Direktor Oliver Wenzler dauerhaft erhalten bleiben. Entlassungen habe es keine gegeben. Bei der neuen Commerzbank in Ulm arbeiten also nach wie vor 50 Personen.

Im Landkreis Neu-Ulm gibt es keine Commerzbank bzw. Dresdner Bank. Die nächste Filiale im bayerischen Raum ist Günzburg, eine ehemalige Dresdner Bank. In Oberschwaben gibt es aktuell elf Filialen der Commerzbank. An drei Standorten (Biberach, Ravensburg und Friedrichshafen) sollen die doppelten Standorte jedoch zusammengelegt werden.

Das Firmengeschäft führt weiter Oliver Wenzler. Von Ulm aus werden 5000 Geschäfts- und Firmenkunden betreut. Die Krise habe die Filiale sowie die Kundschaft gut überstanden. "Krise? Ich will es eigentlich gar nicht so nennen", sagte Wenzler gestern. Ganz anders die Konzernmutter, denn die musste zum Höhepunkt der Finanzkrise Ende 2008, wie mehrfach berichtet, durch einen staatlichen Sonderfonds gestützt werden. (heo)

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