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Neu-Ulm

01.07.2019

Eichenprozessionsspinner: Kinder werden beim Fußballspielen verletzt

So sieht die Raupe eines Eichenprozessionsspinners aus.
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So sieht die Raupe eines Eichenprozessionsspinners aus.
Foto: Patrick Pleul, dpa

Beim Fußballspielen sind am Wochenende drei Kinder in Neu-Ulm durch den Eichenprozessionsspinner verletzt worden. Die giftigen Raupen haben mehrere Bäume auf dem Sportplatz befallen.

Am Sonntagnachmittag kam eine 33-Jährige zur Polizeiinspektion Neu-Ulm und erstattete Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt. Hintergrund war, dass ihr neunjähriger Sohn und mehrere seiner Sportkameraden seit einem Fußballspiel am Samstag auf dem Gelände im Muthenhölzle an einem Hautausschlag leiden und sich deswegen auch in ärztliche Behandlung begeben mussten. Ursächlich dürfte wohl der Eichenprozessionsspinner sein, teilte die Polizei mit. Die Raupen des Falters haben Brennhaare, die Nesselgift enthalten. Bei Kontakt können Hautirritationen, Augenreizungen, Atembeschwerden und allergische Reaktionen auftreten.

Das Sportplatzgelände am Muthenhölzle wurde abgesperrt

Nach ersten Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass drei Bäume auf dem Sportplatzgelände davon befallen sind. Aus diesem Grund wurde durch die Polizei in Absprache mit der Feuerwehr das Sportplatzgelände im Muthenhölzle bis auf Weiteres gesperrt. Die Polizeiinspektion ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Die Stadt Neu-Ulm hat eine Fachfirma beauftragt

Wie die Stadt Neu-Ulm mitteilte, bleibt das Gelände am Muthenhölzle bis Mittwoch gesperrt. Dann werde eine Fachfirma das gesamte Gelände dekontaminieren. Die Spezialisten waren bereits Mitte Juni auf dem Sportplatz und entfernten mehrere Raupennester. (az)


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Die Diskussion ist geschlossen.

01.07.2019

Bei uns in Nersingen wurde vor Jahren meiner Tochter mit einer Anzeige, von der Kindergartenleiterin Scheffold und dem Pfarrer, gedroht, wenn sie nochmals öffentlich behauptet im Garten vom Kindergarten seien Kinder von Eichenprozessionsspinnern bedroht.
Dies wurde vehement öffentlich geleugnet.
Später hatte der, zwischenzeitlich verstorbene Hausmeister, jedoch meiner Tochter jedoch recht gegeben.
Gott sei Dank ist diese Leiterin zwischenzeitlich Geschichte.

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