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25.03.2009

Ein Auslaufmodell wird immer beliebter

Ulm (heo/AZ) - Ein Auslaufmodell: Die Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit läuft Ende 2009 aus. Über diesen Zeitpunkt hinaus werden nur noch Zuschüsse für Altersteilzeitmodelle gezahlt, die vor dem 1. Januar 2010 begonnen haben.

Dabei ist die Altersteilzeit beliebt wie selten: Die Agentur für Arbeit Ulm erbrachte im vergangenen Jahr etwa elf Millionen Euro für Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz. Dabei gingen 2008 552 Neuanträge ein. Die Zahl der Neuanträge ist nach Mitteilung der Bundesagentur in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Aktuell werden nach Auskunft der Behörde 923 Altersteilzeitbeschäftigungen in 133 Betrieben von der Arbeitsagentur Ulm gefördert.

Das meist gewählte Modell bei der Altersteilzeit ist dabei das sogenannte Blockmodell. Hierbei wird die Altersteilzeit in zwei gleich lange Zeitphasen aufgeteilt. Zuerst kommt die Arbeitsphase, für deren Dauer der Arbeitnehmer mit der bisherigen vereinbarten Arbeitszeit weiter beschäftigt wird.

So baut er sich ein Zeitguthaben auf, das es ihm ermöglicht, im zweiten Block die Arbeitszeit auf Null zu reduzieren und vorzeitig in den Ruhestand zu treten.

Ein Auslaufmodell wird immer beliebter

Eine andere Variante der Altersteilzeit ist die kontinuierliche Halbtagsbeschäftigung, die älteren Arbeitnehmern einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ermöglichen soll. Zwingende Bedingung für beide Modelle ist, dass die Altersteilzeit vor ihrem Beginn vertraglich vereinbart und zeitlich so gestaltet wird, dass der Arbeitnehmer direkt im Anschluss seine Rente in Anspruch nehmen kann.

Mehr Informationen zu dem Thema gibt es unter www.arbeitsagentur.de

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