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25.06.2009

Ein Bankdirektor sagt Adieu

Neu-Ulm/Senden (heo) - Wandern über Stock und Stein statt durchs Auf und Ab der Börsenkurse, Haushaltshilfe seiner Frau statt Bankdirektor: Roland Pinsker, Direktor der Volksbank Neu-Ulm, wird am Sonntag 65 Jahre alt und wechselt ab 1. Juli in den Ruhestand.

"Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge", sagte der Banker mit "gemischten Gefühlen" gestern im Vorfeld der Vertreterversammlung, wo er mit der Ehrennadel der Volks- und Raiffeisenbanken in Silber ausgezeichnet wurde.

Seine Arbeit habe ihm immer viel Freude gemacht, weil er in einem "tollen Team" habe mitwirken dürfen. Aber natürlich freue er sich jetzt als Ruheständler auf mehr Freizeit. Auf Wandern, Filmen, Fotografieren, Radfahren und die Zeit, die er mit Frau und Enkeln verbringen werde. Seit über einem Vierteljahrhundert diente Roland Pinsker der Volksbank. Seine Laufbahn begann er in der Raiffeisenbank Pfarrkirchen, bei der er eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte.

Nach einem Abstecher zu Sparkassen in Pfarrkirchen und Neu-Ulm wechselte er am 1. Januar 1984 zur Raiffeisenbank Senden und übernahm hier die Vorstandsverantwortung für das Kundengeschäft. Als er in die Bank eintrat, hatte sie eine Bilanzsumme von etwa 80 Millionen Mark. Bereits 1990 war dieser Wert verdoppelt. Pinsker erkannte aber, dass die Stadt Senden einer selbstständigen Bank zu wenig Entfaltungsmöglichkeiten biete, weshalb er von Anfang an eine Fusion mit der Volksbank Neu-Ulm unterstützte.

Nachfolger von Pinsker ist (wie berichtet) Steffen Fromm, der zusammen mit Werner Deubel den Vorstand bilden wird. Fromm ist zweifacher Vater, lebt in Reutti und begann seine berufliche Laufbahn 1987 mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann.

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