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CSU

27.05.2017

Ein Bekannter auf neuem Posten

Die Geehrten Hans Peter Lorenz (50 Jahre, links) und Jakob Heillbronner (60 Jahre).
Bild: Dorina Pascher

Beim Ortsverband Pfaffenhofen wechselt der Vorsitz. Danach stimmt Katrin Albsteiger auf den Wahlkampf im Bund ein

Mit einem sehr persönlichen Bekenntnis startete der CSU-Ortsverband Pfaffenhofen in seine Jahresversammlung. „Ich bin momentan zu gut und manchmal zu viel ausgelastet“, sagte der zu dem Zeitpunkt noch amtierende CSU-Ortsvorsitzende Thomas Lützel. Eine neue berufliche Position mit mehr Aufgaben sei der Grund, weshalb er nicht mehr angetreten ist. Diese Entscheidung kam nicht überstürzt, der bisherige Vorsitzende betonte, dass er sich „lange Gedanken“ über diesen Schritt gemacht habe. Thomas Lützel wird jedoch weiter als Stellvertreter fungieren.

Ein beruflicher Wechsel wiederum ermöglichte es dem neuen Kandidaten erst, dass er sich für das Amt des Vorsitzenden aufstellen lassen konnte. Und der Neue ist kein Unbekannter in Pfaffenhofen: Erwin Stötter, Zweiter Bürgermeister, ist nun CSU-Ortsverbandschef. Er wurde einstimmig von den Mitgliedern gewählt. „Die Sache ist mir einfach viel zu wichtig, als dass ich den Ortsverband so nebenher laufen lasse“, begründete Stötter seine Entscheidung, als Vorsitzender zu kandidieren. Zu seinen Stellvertretern wurden neben Lützel Anton Rupp und Martin Strobel gewählt.

Schatzmeister Harald Jung wurde in seinem Amt bestätigt. Er sorgte für einen Lacher bei den Mitgliedern, als er sagte: „Ich trat an, als Schröder Kanzler war. Ich würde mich freuen, wenn ich wieder kandidieren kann, wenn der Kanzler Söder heißt.“ Ebenfalls wieder gewählt wurden die Schriftführerin Karin Schaich und die beiden Kassenprüfer Matthias Braun und Wilfried Bonin. Ihre Treue zum CSU-Ortsverband haben zwei Mitglieder ganz besonders gezeigt und wurden dafür geehrt. Hans Peter Lorenz ist seit 50 Jahren dabei, Jakob Heillbronner bereits stolze 60 Jahre lang.

Nicht nur beim Ortsverband drehte sich alles um Wahlen. Auch in der Rede der Bundestagsabgeordneten Katrin Albsteiger ging es um die anstehende Bundestagswahl, die „entscheidende Richtungswahl, die über die Zukunft Deutschlands entscheidet“. Als die „Zauberworte im Wahlkampf 2017“ nannte die stellvertretende Kreisvorsitzende: Stabilität und Sicherheit. Seitenhiebe auf die Grünen und den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz kamen dabei nicht zu kurz. So hätten die Grünen im Bezug auf die Silvesternacht in Köln und die starken Kontrollen ein Jahr danach, „mehr Täter- als Opferschutz betrieben“. In Anspielung auf die Wahlen in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland schmunzelte Albsteiger und sagte: „Wir brauchen wohl gar keinen Wahlkampf mehr gegen Schulz machen.“

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