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02.03.2018

Ein Jahr der Überraschungen für die Concordia Ay

Die von den Mitgliedern gewählte Führungsriege der Concordia Ay (von links): Vereinschef Peter Hertle, Kassenwartin Gabi Hertle, Schriftführerin Elfriede Gentner und der stellvertretende Vorsitzende Rudi Jaschek.
Bild: Angela Häusler

2017 hatte die Chorgemeinschaft einiges zu schlucken. Der Vorsitzende Peter Hertle erzählt, wie die Concordia die Probleme schließlich lösen konnte.

Ein Jahr mit großen Überraschungen hat die Concordia Ay hinter sich. Das berichtete der Vorsitzende Peter Hertle jüngst bei der Jahreshauptversammlung. Hertle wurde von den Mitgliedern erneut zum Vereinschef gewählt.

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Den Chefsessel der Concordia hatte Hertle erst im Frühling 2016 übernommen, und zwar zunächst kommissarisch. Denn der bisherige Vorsitzende Walter Gentner hatte da sein Amt, für den Chor ziemlich überraschend, niedergelegt. Hertle sprang ein und wird die Funktion auch für die nächsten Jahre, diesmal turnusgemäß gewählt, weiter ausfüllen.

Doch auch eine zweite Überraschung erwartete die aktuell 107 Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr: Der Chor musste aus dem Probelokal in der „Alten Schule“ an der Ayer Hauptstraße ausziehen. Das hörten die Sänger zwar nicht gern, doch „die Stadt hat sich recht fair verhalten und uns zwei Alternativen angeboten“, sagte Hertle, nämlich das Studer-Haus und den Heining-saal. Der vielfältigen Möglichkeiten wegen entschied sich der Chor für den Heiningsaal, der im Vergleich zum alten Proberaum sogar Verbesserungen, etwa mehr Platz, mit sich brachte, sagte Hertle.

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Die dritte – ebenfalls unliebsame – Überraschung gab es zum Jahresende, als der gebuchte Gastronom beim Weihnachtssingen kurzfristig absprang und die Sänger das gewohnte Veranstaltungskonzept umwerfen mussten. Die neue Form immerhin sei bei den Besuchern gut angekommen und soll beibehalten werden, berichtete der Vorsitzende.

Überdies lobte Hertle: „Wir sind ein Chor mit großem Potenzial und solider finanzieller Grundlage.“ Doch es gelte nun, die Zuhörer bei Auftritten mitzureißen und selbstbewusster aufzutreten. Wichtig sei aber auch, nach neuen Mitgliedern zu suchen, vor allem bei den Männern „sind wir fast nicht mehr singfähig“, sagte Hertle. Sowohl aktive als auch passive Mitglieder seien hochwillkommen, es drohe Überalterung.

Auftritte von Geburtstagsständchen übers Frühjahrskonzert bis zu Gruppensingen und Darbietungen im Pflegeheim hat der Chor im Jahr 2017 absolviert. Leiterin Marina Biegler lobte die Sänger als talentiert und engagiert, „da macht das Arbeiten richtig Spaß“.

Bei den Neuwahlen stimmten die 32 anwesenden Mitglieder für Peter Hertle als ersten und Rudi Jaschek als zweiten Vorsitzenden. Jaschek hat diese Funktion nun bereits seit 40 Jahren inne, und zwar ohne Unterbrechung. „Eigentlich wollte ich aufhören, aber ich mache weiter, der Concordia zuliebe“, sagte Jaschek bei der Wahl. Schriftführerin bleibt Elfriede Gentner, neue Kassenwartin ist Gabi Hertle. Beisitzer sind Dorle Jaschek, Maria und Brigitte Christ, Renate Ascherl, Marianne Nemetz, Christl Kirchhauser und Maria Spülbeck.

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