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Landkreis

15.06.2019

Ein Netzwerk für die Gesundheit im Landkreis Neu-Ulm

Freuen sich, dass es mit der Gesundheitsregionplus jetzt richtig losgeht (von links): Dr. Stephanie Kurz, Anette Kölle und Marc Löchner.
Bild: Weidner/Landratsamt

Marc Löchner stellt sich als Geschäftsstellenleiter der „Gesundheitsregion plus“ vor. Was er sich vorgenommen hat.

Voran geht es mit der „Gesundheitsregion plus“ des Landkreises Neu-Ulm. Der Geschäftsstellenleiter Marc Löchner hat jetzt seine Arbeit aufgenommen und freut sich auf die anstehenden Aufgaben. Ziel der Gesundheitsregionplus ist vor allem eine Verbesserung des Versorgungsangebots im Landkreis. Dies umfasst die gesundheitlichen Themen von der Prävention bis zur Rehabilitation und Pflege.

Dabei wird die „Hauptaufgabe sein, die ganzen Akteure miteinander zu vernetzen“, erklärt Löchner. Die Bandbreite erstrecke sich von Ärzten über die Kliniken, entsprechende Einrichtungen und Organisationen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Des Weiteren möchte er die Arbeit mit bestehenden Netzwerken ausbauen, aber auch neue schaffen. Als Besonderheit für den Landkreis Neu-Ulm sieht Löchner die länderübergreifende Zusammenarbeit an.

Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Thema Gesundheit

Als nächster Schritt ist geplant, mit allen Akteuren Verbindung aufzunehmen. Zudem soll eine Bedarfsanalyse vorbereitet werden. Diese soll den Ist-Stand zur aktuellen gesundheitlichen Versorgung im Landkreis erfassen und zeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Zudem wird es ein Gesundheitsforum geben, zu dem jährlich alle Akteure eingeladen werden sollen. Aus dem Forum heraus sollen Arbeitsgruppen entstehen, die sich bestimmten Themen und Problemstellungen annehmen, um Verbesserungen und Lösungen zu erarbeiten. Eine dieser Arbeitsgruppen wird sich mit der Gesundheitsversorgung befassen, eine andere mit der Prävention.

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Unterstützung gibt es im Landratsamt Neu-Ulm

Unterstützung im Landratsamt gibt es vor allem durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) und durch Anette Kölle, die für die Projektarbeit im Landratsamt zuständig ist und gemeinsam mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst die Bewerbung als Gesundheitsregionplus vorbereitet hat. „Wir freuen uns sehr, dass Löchner uns bereichert“, sagt Stephanie Kurz, stellvertretende Leiterin des ÖGDs. „Prävention und Gesundheitsförderung sind ein wichtiger Teil unserer Aufgaben.“

Durch seine langjährige Arbeit unter anderem bei einer Krankenkasse, als kaufmännischer Leiter einer privaten Zahnklinik und zuletzt als Projektmanager an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm kennt sich Löchner nicht nur im Gesundheitsbereich, sondern auch in der Region bereits gut aus.

Ministerin Melanie Huml überreichte den Förderbescheid

In Bayern gibt es insgesamt 50 Gesundheitsregionenplus. Diese werden alle vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gefördert. Den Förderbescheid für den Landkreis Neu-Ulm gab es offiziell am 27. März von Staatsministerin Melanie Huml in Nürnberg. Dieser gilt bis Ende 2022 und umfasst eine Gesamtfördersumme in Höhe von 200000 Euro. Hiervon können pro Jahr maximal 50000 Euro abgerufen werden. (az)

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