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Weißenhorn

10.07.2018

Ein Schild zeigt die Freundschaft mit Valmadrera

Das neue Schild ist enthüllt: Weißenhorn hat nun auch mit dem italienischen Valmadrera eine Partnerschaft. Die beiden Bürgermeister freuen sich. 

Bürger aus der Partnerstadt Valmadrera waren am Wochenende in Weißenhorn. Alles waren begeistert, das soll wiederholt werden.

28 Besucher aus Weißenhorns italienischer Partnerstadt Valmadrera waren übers Wochenende zu Gast in Schwaben. Dabei zeigte sich: Die noch recht junge Freundschaft zwischen beiden Kommunen hat sich gut etabliert.

„Benvenuti nella nostra citta“, willkommen in unserer Stadt, hieß es im Weißenhorner Rathaus, wo die Besucher aus der Lombardei von Bürgermeister Wolfgang Fendt begrüßt wurden. Den Reisenden, die nach einer rund sechsstündigen Fahrt in der Fuggerstadt angekommen waren, stand ein ereignisreiches Wochenende bevor. Eine Führung durch Weißenhorn war ebenso geplant wie ein Besuch auf dem Ulmer Donaufest, eine Schupfnudel-Mahlzeit oder eine Visite in Roggenburg. Und die Enthüllung eines neu gestalteten Ortsschilds, auf dem jetzt neben dem Namen der französischen Partnerstadt Villecresnes auch Valmadrera samt eigenem Stadtwappen prangt.

Die Partnerschaft gibt es seit einem Jahr

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Erst im vergangenen Sommer haben die beiden Kommunen ihre Partnerschaft offiziell mit einer Urkunde besiegelt, die Anregung dazu war aus der Weißenhorner Bürgerschaft gekommen. „Wir fühlen uns in Weißenhorn sehr wohl, es ist eine schöne Stadt mit langer Geschichte. Und wir werden von den Menschen hier sehr herzlich aufgenommen“, berichtete Valmadreras Bürgermeisterin Donatella Crippa. Wie in Weißenhorn gebe es auch in ihrer Stadt reges Interesse an gegenseitigen Besuchen und Treffen, die Bewohner seien an Sprache und Kultur der Weißenhorner interessiert. „Die Entwicklung ist famos, bei jedem Besuch wird die Gruppe größer“, freute sich Weißenhorns Stadtoberhaupt nach der Enthüllung des Ortsschilds an der Oberhauser Straße.

Die Partnerstadt Valmadrera liegt in Norditalien am Rand des Comer Sees und ist mit 12000 Einwohnern ähnlich groß wie Weißenhorn. „Man kann dort sehr gut surfen und wandern“, weiß Christian Schenk, der vor zwei Jahren eine Partnerschaft mit einer italienischen Stadt anregte und jetzt froh war, dass die Idee offenbar auch bei jungen Leuten so gut ankommt. Schließlich gab es unter anderem mehrere Treffen zwischen den Schülern des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums und Jugendlichen der Mittelschule in Valmadrera. Auch private Gruppen und Einzelpersonen beleben die gegenseitige Freundschaft. Dazu gehört etwa der kurze Deutsch-Kurs, den die Pädagogin Ursula Schramm erst vor wenigen Wochen in Valmadrera gab. An fünf Abenden lernten Italiener dabei deutsche Grundbegriffe, „eine schöne Sache“, resümierte Schramm.

Ein Verein der Freundschaft soll gegründet werden

Nicht zuletzt sind die Weißenhorner derzeit dabei, einen Freundschaftsverein zu gründen, der die Städtepartnerschaft aktiv unterstützen will. Zukunftspläne gibt es reichlich. Etwa die Italienfahrt, die der Musikverein Wallenhausen fürs kommende Jahr plant. Noch in diesem Sommer hingegen können Wanderer die Partnerstadt und ihre Umgebung kennenlernen: Der Weißenhorner Horst Glaß plant eine viertägige Wandertour Anfang September, für die sich Mitreisende noch anmelden können.

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