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Ulm

20.02.2015

Ein bisschen Broadway

„Ich Tarzan – du Jane“: Auch ein Auszug aus dem aktuellen Erfolgsmusical „Tarzan“ gehörte zum Programm der „Nacht der Musicals“ im CCU.
Bild: Roland Furthmair

Die „Nacht der Musicals“ bietet im Congress Centrum perfekte Unterhaltung – weil praktisch kein Hit fehlt.

Die schönsten Melodien aus insgesamt 15 Musicals wurden live präsentiert, mal schrill und bunt, mal melancholisch und einfühlsam. In einer aufwendig inszenierten Bühnenshow erlebte das Publikum eine Non-Stop-Show. Dass die ausgebildeten internationalen Gesangssolisten und Schauspieler auch als Hauptdarsteller bei diversen Musicals weltweit auftreten, wurde im Verlauf des Abends immer verständlicher. Die Tanzgruppe bot zu Stück die passende Performance.

Nach einem Medley voon „Les Misérables“ und bekannten Titeln aus „Jesus Christ Superstar“ ging es nahezu fließend über zu Andrew Lloyd Webbers „Phantom der Oper“ über. Große Stimmung mit „Falco“, der mit seinen Hits „Jeanny“ und „Rock Me Amadeus“ die Gäste verzückte. Mit „Tarzan“ ging es schlagartig in eine ganz andere Welt – mit knappen Kostüme im Raubtierlook und natürlich dem berühmten Satz: „Ich Tarzan – du Jane“. Nach dem „Tanz der Vampire“ gab es dann noch mal Hochstimmung mit den Klassikern von Abba von „Mamma Mia!“ bis „Dancing Queen“. Da hatten sich die Künstler ihre Pause redlich verdient.

Bunt und schrill begann Teil zwei mit der „Rocky Horror Show“, in die Travestieshow wurde das Publikum kurzum mit einbezogen und Hauptdarsteller Alexander Kerbst stellte neben seinen Sangeskünsten auch schauspielerisches Können unter Beweis. Bei „Don‘t Cry for me Argentina“ aus „Evita“ hätte man eine Stecknadel fallen hören können, beim „König der Löwen“ gab es dann wieder Spektakel mit bunten Masken und Licht. Nach „Elisabeth“ dann wieder die totale Kehrtwende zu Queen. Mit „We are the Champions“ und dem legendären „We will Rock You“ war die Stimmung erneut am Siedepunkt.

Höchste Zeit also, die rund 1000 Besucher wieder herunterzuholen und auf das Finale vorzubereiten. Mit „Time to Say Goodbye“ und Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ ging ein Musicalabend zur Neige, bei dem wohl kaum ein Klassiker fehlte. Angesichts dieser Fülle war es ein auch für Musical-Einsteiger ein unterhaltsamer Abend – und eine nahezu perfekte Show.

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