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Weißenhorn

14.10.2019

Ein neuer Treffpunkt für die Bubenhauser

Bürgermeister Wolfgang Fendt (rechts) und der katholische Stadtpfarrer Lothar Hartmann bei der offiziellen Übergabe der Räume.
Bild: Ralph Manhalter

Bürgermeister Wolfgang Fendt betont bei der Einweihung von Kindergarten und Dorfgemeinschaftshaus in Bubenhausen die Bedeutung für das Ortsleben.

Hell und freundlich wirkt er, der neue Gemeinschaftsraum im Kindergarten. Beamer und barrierefreier Zugang verheißen der künftigen Nutzung eine erfolgreiche Zukunft. Am Sonntag wurden sowohl der Saal als auch der frisch renovierte Kindergarten Burgstrolche in Bubenhausen eingeweiht.

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Ursprünglich war der Raum Bestandteil des Kindergartens, wie dessen Leiterin Ulrike Schenk berichtete. Als dieser erneuert werden sollte, entschloss sich der Stadtrat, darin künftig auch einen Platz der Zusammenkunft für die Dorfbewohner unterzubringen. Im Zeitalter sterbender Wirtshäuser verlange das Ortsleben nach solchen Treffpunkten, gab Bürgermeister Wolfgang Fendt zu bedenken. Denn was benötige eine gesunde Kommune? Kirche, Blaskapelle, Schützenverein und Feuerwehr, sagte Fendt. Für all diese Vereine und Gruppen solle der künftige Raum zur Verfügung gestellt werden. Ebenso könne er für Hochzeiten und Veranstaltungen gemietet werden, ergänzte Schenk.

Moderne und lichtdurchflutete Zimmer

Obwohl der Betrieb im neuen Kindergarten bereits seit Januar wieder auf vollen Touren läuft, erfolgte der Festakt erst jetzt. Ein Traumwetter gestattete den zahlreichen Gästen, im Freien Platz zu nehmen und sich Spezialitäten wie Kässpätzle oder Alpenburger schmecken zu lassen. Der Musikverein Bubenhausen untermalte die Veranstaltung, mit Begeisterung begleitet von den Kindergartenkindern, die diesem Ereignis sichtlich erfreut und ein wenig aufgeregt entgegensahen.

Ein neuer Treffpunkt für die Bubenhauser

Fendt erinnerte daran, dass es sehr wohl zur Diskussion stand, das 1963 errichtete Gebäude entweder abzureißen oder zu sanieren. Da durch die behördlichen Raumprogramme ein Neubau sicherlich kleiner ausgefallen wäre, fiel die Entscheidung, obwohl teurer, für eine umfangreiche Renovierung. Dennoch blieb man finanziell mehr als im Rahmen: Von den veranschlagten 2,1 Millionen Euro wurde nicht alles ausgeschöpft – eine wohlwollende Nachricht angesichts explodierender Baukosten in mancher Kommune. Beim Betrachten der Räume mag man dennoch kaum glauben, dass es sich um keinen Neubau handelt, so modern und lichtdurchflutet wirken die Zimmer.

Leichter Zugang auch mit Kinderwagen und Rollator

Ein Spielflur verbindet die einzelnen Räume, auf technischer Seite kommt im Gebäude eine Wärmepumpe zum Einsatz. Die Rampe vor dem Eingang gestattet auch Zugang mit Kinderwagen oder Rollator. Ein Turnraum im Kellergeschoss und Duschen ergänzen die umfangreiche Ausstattung. Federführend in der Planung und Ausführung war der Weißenhorner Architekt Thomas Schmidl, dem im Namen der Stadt für sein Engagement gedankt wurde. Nach Gebet und kirchlichem Segen durch den katholischen Stadtpfarrer Lothar Hartmann wurde die Einrichtung schließlich offiziell zur Nutzung übergeben.

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