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04.07.2017

Ein neuer Verein in 55 Minuten

Mark Lörz

Friedenskirche will strukturiert helfen

Ganze 55 Minuten waren nötig, um den Sozial- und Diakonieverein der Friedenskirche ins Leben zu rufen. „Lebenswert – Bildungs-und Sozialwerk der Friedenskirche Neu-Ulm“ lautet der komplette Name der Einrichtung, die jetzt mit 50 Gründungsmitgliedern an den Start ging. Das Ziel: Sozial-diakonische Arbeit in den Bereichen Kinderbetreuung, Jugend- und Altenhilfe, Bildungsarbeit und der Unterstützung bedürftiger Personen zu leisten. Alle Bildungs-, Beratungs-und Hilfsangebote des Vereins, so Vorsitzender Mark Lörz, stehen allen Menschen offen, egal welcher Konfession oder Weltanschauung.

Einstimmig wurde die Satzung verabschiedet und ein Vorstand auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Neben dem Vorsitzenden Mark Lörz, der für die Bereiche Kommunikation und Strategie zuständig ist, wurden Peter Sprongl (Kinderhaus) und Ruben Hoffmann (Schriftführer) als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Jasmin Rauch (Rechnungsführung/Verwaltung) und Pastor Thomas Greiner ergänzen den weiteren Vorstand.

Pastor Thomas Greiner erläuterte, warum die Friedenskirche einen Verein braucht: „Unsere Kirche wächst und die Menschen in der Stadt sehen, dass sich Leute mit christlicher Überzeugung aufmachen, um ganz konkret Nächstenliebe zu üben und soziale Verantwortung zu übernehmen. Dafür wollen wir nun die nötigen rechtlichen Voraussetzungen schaffen.“ Als erster Schritt werden der Musikunterricht und die individualpsychologische Beratungsarbeit in „Lebenswert“ integriert. Der Verein strebt die Mitgliedschaft im Verband Freikirchlicher Diakoniewerke und im Diakonischen Werk Bayern an. Ein im Management einer Schule tätiger Pädagoge, ein Unternehmensberater, ein Praxishelfer, eine BWL-Studentin mit dem Schwerpunkt Controlling, Steuerrecht und Finanzen sowie der Pastor sind im Vorstandsgremium künftig tätig.

Konkret bereitet sich der Verein mit einem 20-köpfigen Team bereits auf die mögliche Übernahme einer Kindergarten-Trägerschaft im Wiley vor, wie dies von der Stadt Neu-Ulm gewünscht werde. Am 20. September stimmt die Friedenskirche in ihren Gremien darüber ab, ob sie diese Aufgabe übernehmen kann. Zur Kirche gehören 438 Erwachsene und 197 Kinder. (az)

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